ATP beschließt große Tennis-Revolution

ATP beschließt große Tennis-Revolution
ATP beschließt große Tennis-Revolution

Diese Tennis-Revolution hat weitreichende Folgen.

Nach zwei Jahren Verhandlungen hat die ATP für das Herren-Tennis einige Veränderungen unter dem Titel „OneVision“ verkündet. Konkret wird der Turnierplan ab der nächsten Saison anders aussehen als bisher.

Der Grund: Gleich fünf Turnieren der Masters-Serie, der zweithöchsten Kategorie nach den vier Grand Slams, werden ausgeweitet und nun an zwölf statt acht Tagen ausgetragen.

Tennis: Turniere in Madrid, Rom, Shanghai vergrößert

In Madrid, Rom und Shanghai wird ab 2023 mit 96 Profis gespielt werden. Bisher waren dort nur 56 Teilnehmer zugelassen.

2025 folgen dann die Masters-Turniere in Kanada, wo abwechselnd in Montréal und Toronto gespielt wird, sowie Cincinnati mit ausgeweiteten Startfeldern. Bisher sind 96 Tennisspieler nur in Indian Wells und Miami am Start.

Auch bei der Aufteilung des Preisgeldes gibt es eine kleine Revolution. So sollen die Gewinne, die bei einem Turnier erwirtschaftet werden, jeweils zu 50 Prozent zwischen Spielern und Veranstaltern aufgeteilt werden. Je mehr bei einem Turnier erwirtschaftet wird, desto mehr steigt also auch das Preisgeld für die Sportler an.

ATP erhöht Preisgelder für Profis

Von 2022 bis 2025 sollen die Preisgelder bei den Masters-Turnieren auch deshalb um 35 Prozent steigen.

Zudem sollen am Jahresende 30 statt bisher zwölf Profis Bonuszahlungen erhalten. Die ATP will durch Vermarktung von Daten außerdem weitere Erlöse einbringen. Rund 140 Spieler sollen von den neuen Regeln profitieren.

Die ATP unterstützt damit die Forderungen, dass mehr Profis gut von ihrem Sport leben können. Zuletzt wurde immer wieder das Preisgeld bei Grand Slams in den ersten Runden angehoben, damit die Spieler mehr verdienen, die nicht zu den Topstars zählen.

Nun geht die ATP den nächsten Schritt.


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