Aufsichtsratsboss kritisiert BVB scharf

Aufsichtsratsboss kritisiert BVB scharf
Aufsichtsratsboss kritisiert BVB scharf

Christian Kullmann, Aufsichtsratsvorsitzender von Borussia Dortmund, hat scharfe Kritik an den internationalen Leistungen der Schwarz-Gelben geübt.

„Der Auftritt des BVB in den internationalen Wettbewerben ist ausgesprochen dürftig, und das ist noch diplomatisch formuliert. Das war nichts“, erklärte Kullmann bei einer Veranstaltung der Rheinischen Post in Düsseldorf. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

In der kommenden Saison erwarte der 53-Jährige, der gleichzeitig als Vorstandsvorsitzender bei Evonik fungiert, dass der BVB nicht erneut in der Gruppenphase der Champions League ausscheide.

Kullmann enttäuscht vom BVB

Schon vor wenigen Tagen hatte sich Kullmann über die Leistungen der Schwarz-Gelben enttäuscht gezeigt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Die Minderheitsbeteiligung am BVB und die sportlichen Leistungen der Mannschaft haben keinerlei Auswirkungen auf den Kurs der Aktie von Evonik Industries“, hatte er auf der digitalen Hauptversammlung des Unternehmens Evonik erklärt.

Richtig sei aber, dass „der Auftritt des BVB in den internationalen Wettbewerben in diesem Jahr auch von uns als ausgesprochen dürftig beurteilt wird.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Weil sich der BVB jeweils recht früh aus den Pokal-Wettbewerben verabschiedet hatte, senkten sich die Sponsoring-Ausgaben für Evonik spürbar. „Die Kosten wurden dadurch auf etwa acht Millionen Euro im Vergleich zu den Vorjahren halbiert. Die genauen Beträge sind abhängig von den Erfolgen des Teams“, hatte Kullmann gesagt.

Alles zur Bundesliga bei SPORT1:

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.