Augsburg wegen Kanu-WM „sehr zuversichtlich“

Augsburg wegen Kanu-WM „sehr zuversichtlich“
Augsburg wegen Kanu-WM „sehr zuversichtlich“

Die wegen der anhaltenden Trockenheit zuletzt gefährdete Kanuslalom-WM in Augsburg dürfte wie geplant stattfinden. „Aus unserer Sicht ist ein Haken an der Sache“, sagte Johannes Heiß, der WM-Projektleiter der Stadt Augsburg, am Montag dem SID: „Wir sind für die Wettkämpfe sehr, sehr, sehr zuversichtlich. Auch die Rückmeldungen der Athletinnen und Athleten sind so, dass es für alle passt.“

Die Titelkämpfe (26. bis 31. Juli) seien wohl die ersten, "die wegen der Klimakrise auf der Kippe" stünden, hatte Weltverbandspräsident Thomas Konietzko zuletzt gesagt. Die vom Lech gespeiste Olympiastrecke von 1972 musste wegen Niedrigwassers zwischenzeitlich fürs Training gesperrt werden.

Projektleiter Heiß kann nun Entwarnung geben. Als "ausschlaggebenden Punkt" dafür nannte er die kürzlich durchgeführten "improvisierten baulichen Maßnahmen" an der Strecke: Betonpfeiler und Holzbalken sorgten für den nötigen Rückstau, sodass die erforderlichen 10.000 Liter Wasser pro Sekunde durch den Kanal fließen könnten.

Zusätzlich hilft die Wetterlage - in den kommenden Tagen wird immer wieder mal Regen erwartet. "Eine kleine Unbekannte" gebe es allerdings noch, meinte Heiß, "wir können immer nur Zwei-Tages-Prognosen abgeben". Notfalls stünde aber mit dem Forggensee ein weiterer Wasserspeicher zur Verfügung.


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