Ausländerreduzierung: München unterstützt DEB-Vorstoß

Sportinformationsdienst
Sport1

Vizemeister EHC Red Bull München unterstützt den Vorstoß des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) für eine Reduzierung der Ausländerstellen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Nach SID-Information legte der dreimalige Meister auf der Tagung der Sportlichen Leiter am Montag in Neuss einen entsprechenden Antrag vor. Auch die Schwenninger Wild Wings schlossen sich der Forderung an.

Der DEB hatte am Wochenende ebenfalls gefordert, die Zahl der Importspieler zu verringern, um heimischen Talenten mehr Eiszeit und eine wichtigere Rolle zu geben. "Es ist an der Zeit, wieder einen Schritt zu tun", hatte Verbandspräsident Franz Reindl gesagt. Die Voraussetzung, "dass genügend deutsche Spieler bereitstehen", sei erfüllt: "Diese Hausaufgaben sind gemacht."

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Nach der derzeit gültigen Regelung dürfen die 14 DEL-Klubs jeweils elf sogenannte Kontingentspieler unter Vertrag nehmen und neun in einem Spiel einsetzen. Der DEB will gemäß seines Konzepts "Powerplay 26", das die Nationalmannschaft bis 2026 in die Weltspitze führen soll, diese Zahl bis dahin auf sechs reduzieren.

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Bislang lehnt die DEL eine Änderung mit dem Argument ab, dass deutsche Spieler teurer seien und die Kluft zwischen den Klubs größer würde.

DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel wirbt beim Treffen der Manager für den DEB-Vorstoß. Das sei die "logische Konsequenz" nach den verstärkten Anstrengungen in der Nachwuchsarbeit in den vergangenen Jahren, "es darf keine Zeit verloren werden".

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