Ausnahmezustand in Spanien endet: Maverick Vinales trainiert in Jerez

Gerald Dirnbeck
motorsport.com

An diesem Wochenende wurde die Rennstrecke in Jerez de la Frontera wieder eröffnet, denn der Ausnahmezustand wurde in Spanien am 21. Juni beendet. Nun ist es auch für Touristen wieder möglich, das Land zu besuchen. Für die Spanier ist die Lockerung ein weiterer Schritt zurück zur Normalität.

Somit konnte auch Jerez wieder die Tore öffnen. Am Samstag und Sonntag wurden Trackdays von der Motorradschule Cardoso veranstaltet. Neben zahlreichen Amateurrennfahrern nutzen auch einige Profis diese Chance, sich für den MotoGP-Saisonauftakt am 19. Juli an gleicher Stelle vorzubereiten.

Speerspitze der Profis war Maverick Vinales, der mit einer Yamaha R1 seine Runden drehte. Auch dessen Cousin Isaac Vinales war auf der Strecke unterwegs. Die Moto2-Fahrer Augusto Fernandez und Marcos Ramirez sowie Alonso Lopez, der in der Moto3-Klasse aktiv ist, nutzten ebenfalls diese Gelegenheit.

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An beiden Tagen war die Strecke von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Im Fahrerlager herrschte ein strenges Sicherheitsprotokoll. Jeder Teilnehmer durfte nur eine Begleitperson mitnehmen. Eine komplette Liste mit den Namen aller Personen, die an der Strecke weilten, musste im Vorfeld abgegeben werden.

In den kommenden Tagen wird es weitere Trainings in Jerez geben. Anschließend bereitet sich die Strecke in Andalusien auf die ersten beiden MotoGP-Wochenenden im Juli vor. Ende Juli gastiert dann auch die Superbike-WM in Jerez.

Mit Bildmaterial von GP-Fever.de.

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