Autodieb gestellt: Olympiasiegerin enthüllt brisante Details

Autodieb gestellt: Olympiasiegerin enthüllt brisante Details
Autodieb gestellt: Olympiasiegerin enthüllt brisante Details

Letzte Woche hat die polnische Hammerwerferin Anita Wlodarczyk mit einer ebenso kuriosen wie schmerzhaften Geschichte für Schlagzeilen gesorgt. Die viermalige Weltmeisterin hat einen Dieb, der versucht hatte, ihr Auto zu stehlen, eigenhändig überwältigt und der Polizei übergeben.

Dabei zog sich Wlodarczyk einen Riss des Oberschenkelmuskels zu und musste operiert werden. Der Eingriff bedeutet für die 36-Jährige auch das vorzeitige Saisonaus.

Wie sich in einem Gespräch mit dem polnischen Fakt herausstellte, bediente sich der 40-jährige Täter einer besonders armseligen Taktik, um Mitleid zu erwecken. Der Mann hätte nämlich geschrien, er sei Ukrainer, als Wlodarczyk ihn stellte - und deswegen um Gnade gefleht. Im Nachhinein stellte es sich heraus, dass der Dieb Georgier war.

Doch es ging kurios weiter: Der Polizei, die die Leichtathletin laut eigenen Aussagen erst gar nicht anrufen wollte, fiel es offenbar schwer, die Geschichte Wlodarczyks zu glauben.

„Als ich die Polizei anrief und mich vorstellte, dachten sie, dass es ein Scherz war. Sie glaubten nicht, dass Anita Włodarczyk den Dieb erwischt hatte.“

Trotz der unglücklichen Ereignisse blieb die Polin optimistisch: „Ich freue mich, dass er gefangen wurde. Ich habe damit wohl andere Personen davor bewahrt, bestohlen zu werden“, erklärte die Hammerwerferin.

Für Wlodarczyk ist nach dem Eingriff der Traum von Teilnahmen an den anstehenden Weltmeisterschaften in Eugene und den Europameisterschaften in München geplatzt, doch ein Karriereende soll für sie dennoch nicht infrage kommen.

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