Babbel knallhart: "An Arroganz nicht zu überbieten"

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Babbel knallhart: "An Arroganz nicht zu überbieten"
Babbel knallhart: "An Arroganz nicht zu überbieten"

Für viele Experten und Fans war Frankreich der Topfavorit auf den Triumph bei der Europameisterschaft, doch es kam ganz anders: Der Weltmeister scheiterte bereits im Achtelfinale im Elfmeterschießen krachend an aufopferungsvoll kämpfenden Schweizern.

Die Truppe von Didier Deschamps schenkte nach schwachem ersten Durchgang und unwiderstehlichem Zwischenspurt sogar eine zwischenzeitliche 3:1-Führung her, da die Franzosen das Ergebnis im Schongang über die Zeit schaukeln wollten, aber nicht mit widerspenstigen Eidgenossen gerechnet hatten und bitter bestraft wurden. (Ergebnisse und Spielplan der EM)

Die heimische Presse ließ nach dem Achtelfinal-Desaster kein gutes Haar an Les Bleus. Und auch Markus Babbel fällt ein deutliches Urteil.

Markus Babbel: An Arroganz nicht zu überbieten

"Endlich ist die Arroganz der Franzosen mal bestraft worden", erklärte der Europameister von 1996 im Gespräch mit SPORT1. "Ich habe mich so gefreut für die Schweizer, weil das an Arroganz ja wirklich nicht mehr zu überbieten war."

Vor allem auf zwei Spieler schießt sich der 48 Jahre alte Trainer ein: "Vor dem Turnier ging mir das bei Antoine Griezmann immer schon auf den Keks, jetzt das komische Tänzchen von Pogba. Das zeigt nur, dass sie keinen Respekt vor dem Gegner haben. Das kann ich auf den Tod nicht ausstehen."

Sauer stößt Babbel vor allem auf, "dass diese außergewöhnlich guten Fußballer nur einen Bruchteil von dem machen, was sie machen könnten. Die reißen sich kein Bein aus und wundern sich dann, dass es bei Manchester United nicht läuft (Pogba spielt dort, d. Red.) oder sie mit PSG die Champions League nicht gewinnen (Babbel spielt auf Kylian Mbappé an). Ja, dann müssen sie halt einfach auch mehr dafür tun."

Babbel will allerdings nicht alle Franzosen über einen Kamm scheren: "Da schau ich viel lieber Kanté zu. Der ist auch ein Star, hat aber diese Allüren nicht."

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