Baku: Formel-1-Rennen hat 500 Millionen US-Dollar gebracht

Norman Fischer
motorsport.com

Der Große Preis von Aserbaidschan war bislang ein voller Erfolg, glaubt man den Organisatoren des Grand Prix. Denn nach Angaben des Buchhaltungsunternehmens PricewaterhouseCoopers habe das Rennen in den ersten vier Jahren mehr als 500 Millionen US-Dollar zur lokalen Wirtschaft in Baku beigesteuert.

Die Zahlen wurden dabei in zwei Kategorien aufgesplittet: 300,6 Millionen US-Dollar wurden durch direkte Ausgaben wie Hotels, Restaurants und Transportservices generiert, 205,7 Millionen Dollar entfallen auf indirekte Ausgaben: Diese betreffen Unternehmen und Geschäfte, die Güter und Services an andere Organisationen im Umfeld der Formel 1 liefern.

Laut den Angaben der Organisatoren wurden in den ersten beiden Jahren 5.000 bis 10.000 kurz- und mittelfristige Arbeitsplätze erschaffen, bis zu 7.500 sollen es in den vergangenen beiden Jahren gewesen sein. Vor allem junge Aserbaidschaner sollen so die Möglichkeit gehabt haben, einen Einblick in die Arbeit bei einem großen internationalen Event zu haben.

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Hinzu komme eine "Steigerung der Reputation und des Bewusstseins über Aserbaidschan als modernes, dynamisches Land, das in der Lage ist, Weltklasse-Sport- und -Unterhaltungsevents auszurichten". 2019 sollen weltweit 90,2 Millionen TV-Zuschauer das Spektakel gesehen haben.

"Wir haben immer betont, dass die Formel 1 in Baku mehr als nur ein Showevent ist", sagt Arif Rahimov, Geschäftsführer des Baku City Circuits. "Sie ist auch ein Antrieb für Wirtschaft sowie sozialen und kulturellen Wandel, der für bessere Möglichkeiten sorgen wird und jedem zugutekommt, der hier lebt und arbeitet."

"Die vergangenen Jahre haben unsere kühnsten Erwartungen in jeglicher Weise übertroffen", betont Rahimov weiter und freut sich daher auf die weiteren Jahre.

Aserbaidschan gilt als eines der Rennen mit der höchsten Antrittsgebühr im Kalender. Die Formel 1 ist noch bis 2023 vertraglich an den Grand Prix in Baku gebunden.

Mit Bildmaterial von LAT.

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