Bale: Lieber Golf statt Brexit

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Gareth Bale und Real Madrid - eine echte Liebesbeziehung war das nie.

Gareth Bale und Golf - das passt offenbar wie die Faust aufs Auge.

In einem interessanten Interview sprach der Stürmer des spanischen Topklubs über seine Liebe zu seiner Zweitsportart, das Interesse an den Brexit-Verhandlungen und die eigene Popularität.

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Noch steht der walisische Nationalspieler in Madrid unter Vertrag, Spekulationen um einen möglichen Abgang gibt es aber mehrmals wöchentlich. Wie seine Fußball-Karriere weiter geht verriet er nicht – wie die Zeit nach der Karriere aussehen soll, weiß er aber.

"Ich werde auf dem Golf-Platz sein", erklärte der 30-Jährige im Gespräch mit dem englischen Telegraph. Er habe sich zwar noch keine konkreten Pläne, aber er müsse jetzt Dinge vorbereiten, um nicht "nur auf dem Sofa" zu sitzen.

Bale: Keine Ahnung, wer der Prime Minister ist

Den Spitznamen "Der Golfer" hat Bale schon länger inne, verpasst wurde er ihm in der vergangenen Saison von Teamkollege Thibaut Courtois. Bale erklärte damals, dass er über den Spitznamen "sehr glücklich" sei – auch wenn Golf lediglich ein Hobby sei, an dem er viel Spaß habe. Seine größte Leidenschaft sei der Fußball. 

Wie groß seine Faszination für den Golf-Sport wirklich ist, machen allerdings auch die folgenden Aussagen zu den laufenden Brexit-Verhandlungen auf der Insel deutlich: "Ich habe von 99 Prozent des Brexits keine Ahnung. Ich weiß nicht mal mehr, wer der Premierminister ist. Ich habe keine Ahnung."


Da er kein Mitsprache-Recht habe, interessiere ihn das Thema nicht. "Ich verfolge Golf, und das war es dann auch." Völlig egal seien ihm die Brexit-Verhandlungen allerdings doch nicht. Schließlich könnten mögliche Entscheidungen auch Einfluss auf "finanzielle Dinge" haben, wie "Geld oder Investitionen".

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Anders als zum Beispiel Superstar David Beckham wolle er nach der aktiven Karriere ein relaxtes und ruhiges Leben führen. "Mir wäre es lieber, wenn mich niemand erkennen würde." Und, um es noch ein letztes Mal zu betonen: "Ich würde lieber auf dem Golfplatz bleiben."

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