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Ballack mit Knallhart-Kritik an Werner

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Das Kapitel FC Chelsea könnte für Timo Werner bald beendet sein. Seine mangelnden Einsatzzeiten befeuern mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Katar die Spekulationen um einen Wechsel.

Wie SPORT1 kürzlich enthüllte, will Ex-Klub RB Leipzig Werner zurück, es laufen sogar schon Gespräche zwischen dem DFB-Pokalsieger und Chelsea.

Aber auch Juventus Turin soll an dem 26-Jährigen interessiert sein. Selbst Real Madrid wurde von Mundo Deportivo schon ins Spiel gebracht. (NEWS: Neuer Interessent bei Werner?)

Geht es jedoch nach Michael Ballack, wäre so ein Wechsel das absolut falsche Signal. „Ihm fehlt die nötige Ellbogenmentalität“, erklärte der ehemalige DFB-Kapitän und neue DAZN-Experte bei einer Medienrunde in München.

Ballack mit deutlicher Kritik an Werner

Dabei habe Werner seinerzeit mit dem Wechsel zu den Blues einen wichtigen Schritt getan. „Den Schritt nach Chelsea zu gehen, mit dem Wissen, welches Umfeld ihn erwartet, war mutig“, lobte er den Confed-Cup-Torschützenkönig von 2017. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Allerdings sieht Ballack nun keine Weiterentwicklung seitdem - ganz im Gegenteil: „Timo war schon einmal weiter, als er momentan ist. Da sprechen wir über Persönlichkeit und Charakter.“ Das betreffe jedoch nicht nur den Vereinsspieler Werner, sondern auch den Nationalspieler.

„Er war in der Nationalmannschaft nah dran, der unumstrittene Stürmer zu sein“, blickte Ballack auf die Anfangsjahre des Stürmers im DFB-Team zurück und fügte hinzu: „Das ist er meines Erachtens nicht mehr, die Position hat er verloren.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Premier League)

Ballack fordert: Er muss den Schalter umlegen“

Daher sei es nun für ihn das Wichtigste, diese mentale Stärke wiederzufinden. „Das gilt bei Chelsea wie im DFB-Team.“ Dafür müsse er als erstes aber sein momentanes Auftreten ändern. Dieses empfindet Ballack als „zu brav“. Dazu ergebe sich der gebürtige Stuttgarter zu oft „seinem Schicksal.“

Daher hat Ballack, der in seinen 98 Länderspielen für Deutschland oftmals vorangegangen und eine unumstrittene Führungspersönlichkeit war, eine Forderung an Werner: „Er scheint mir ein netter Kerl zu sein, aber er muss versuchen, den Schalter umzulegen - dass er an sich wieder glaubt.“ Sollte sich das nicht ändern, „wird er es weiter schwer haben.“

Ob diese Kehrtwende bei FC Chelsea glückt oder Werner dafür doch einen Tapetenwechsel braucht, wird sich zeigen.

Tuchel von Werner irritiert

Der Spieler selbst könnte sich einen Wechsel tendenziell vorstellen. „Es ist offensichtlich, dass ich mehr spielen möchte und ich sollte auch mehr spielen, um für die Weltmeisterschaften in Form zu sein“, so Werner kürzlich.

Er könne überall glücklich sein, betonte allerdings gleichzeitig, dass er versuche, häufiger in den Plänen seines Trainers aufzutauchen.

Thomas Tuchel hatte auf diese Aussagen ungewohnt deutlich reagiert; „Zeige Qualität, erobere deinen Platz ein und verteidige ihn.“ (NEWS: Tuchel von Werner-Aussagen irritiert)

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