Superstar Curry schreibt NBA-Geschichte

SPORT1
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Superstar Curry schreibt NBA-Geschichte
Superstar Curry schreibt NBA-Geschichte

Steph Curry ist im Monat April einfach auf einem anderen Level als der Rest der NBA unterwegs.

Das unterstrich der Superstar noch einmal beim 117:113-Sieg seiner Golden State Warriors gegen die Sacramento Kings. (Spielplan der NBA-Saison 2020/21)

Curry kam dabei auf 37 Punkte und sieben Rebounds. Wichtiger: Der Spielmacher traf sieben Mal aus der Distanz und brach damit einen NBA-Rekord.

Curry kann sogar Schallmauer durchbrechen

Denn der 33-Jährige hat nun 85 Dreier im Monat April erzielt, was drei mehr sind, als James Harden im November 2019 gelungen waren. Und Curry hat noch zwei Spiele im April, könnte also bei seinem Tempo sogar die Schallmauer von 100 durchbrechen.

Kurz vor Ende der Partie half Curry zudem noch mit einem extrem wichtigen Block in der Defensive, wenngleich er den Ball wenige Sekunden später herschenkte und Glück hatte, dass Buddy Hield ein fataler Fehler auf dem Weg zum Korb unterlief.

In diesem Monat hat Curry bisher in nur einem Spiel nicht die 30-Punkte-Marke erreicht. Sein Schnitt im April liegt bei unglaublichen 38,2 Punkten.

Für die Warriors war es ein sehr bedeutsamer Sieg, da sie als Zehnter im Westen noch an den Pre-Playoffs teilnehmen dürften und den Vorsprung nach hinten zu den New Orleans Pelicans und den Kings vergrößerten. (Tabellen der NBA)

Durant brilliert bei Comeback für Nets

Ein Ex-Mitspieler von Curry zeigte derweil ebenfalls, was in ihm steckt.

Von der Bank kommend führte Kevin Durant bei seinem Comeback die Brooklyn Nets zusammen mit Kyrie Irving zum 128:119-Sieg im Spitzenspiel gegen die Phoenix Suns.

Insgesamt erzielten die beiden Superstars 67 Punkte für die Nets, die zunächst ohne Durant früh in Rückstand geraten waren und diesen auch zur Halbzeit noch hinterherliefen.

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Nash bringt Durant spät in die Partie

Der 32-Jährige wurde bei der Rückkehr nach seiner Oberschenkelverletzung erst im zweiten Viertel von Trainer Steve Nash ins Spiel geschickt, der diesen genau beobachten und nichts riskieren wollte.

Es war erst das 25. Spiel in dieser Saison für den verletzungsanfälligen Durant, der vor dieser Saison nie zuvor von der Bank in eine Partie gekommen war.

Als Durant dann in Hälfte zwei jedoch seine normalen Minuten mit den Startern spielen durfte, drehten die Nets auf. Durant kam auf 33 Punkte in nur 28 Minuten Spielzeit, Irving sogar auf 34 Zähler und zwölf Assists.

Booker und Ayton glänzen für Suns

"Es war ein guter Start. Hoffentlich kann ich darauf aufbauen und weitermachen", sagte ein zufriedener Durant nach der Partie.

Auf der Gegenseite ragten Devin Booker mit 36 Punkten sowie DeAndre Ayton (20 Punkte und 13 Rebounds) und Torrey Craig (20 Punkte und 14 Rebounds) mit einem Double-Double heraus - doch für das Super-Duo der Nets reichte dies nicht.

Die Nets haben durch den Sieg ihren kleinen Vorsprung an der Spitze im Osten auf die Philadelphia 76ers ausgebaut, die Suns liegen nur noch hauchdünn vor den Los Angeles Clippers auf Rang zwei der Tabelle der Western Conference.