Baraou ist Boxer des Jahres - auch Wegner geehrt

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Vier souveräne Siege im Ring, und jetzt noch der Triumph bei der BOXSPORT-Wahl zum "Boxer des Jahres" - Abass Baraou kann auf ein fabelhaftes Jahr 2019 zurückblicken.

"Ich habe es mir gewünscht. Aber damit gerechnet, dass dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht, habe ich nicht", kommentierte der Halbmittelgewichtler aus dem Sauerland-Stall seinen Wahlsieg. Für die Zukunft hat sich der 25-Jährige einiges vorgenommen: "Mein Ziel ist es, eines Tages alle vier großen WM-Gürtel in meinem Limit zu halten."


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Baraou (2.566 Punkte) landete in der Kategorie "Profis national" vor Sebastian Formella (1.092 Punkte) und Vorjahressieger Dominic Bösel (884 Punkte). Die Wahl ist für den frisch gekürten Boxer des Jahres von besonderer Bedeutung: "Diese Auszeichnung bedeutet mir persönlich sehr viel. Gerade zu meiner Zeit als Amateur habe ich BOXSPORT immer gelesen. Ich habe also jedes Jahr verfolgt, wer 'Boxer des Jahres' wird. Jetzt selbst diese Auszeichnung zu erhalten ist ein weiterer Meilenstein für mich."

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Wegner zum Trainer des Jahres gewählt

Im Jahr 2019 kämpfte Baraou, der am 28. April 2018 sein Profidebüt gab, insgesamt vier Mal. Dabei besiegte er am 16. Februar auch den ehemaligen Weltmeister Carlos Molina einstimmig nach Punkten. Auch das Jahr 2020 beginnt für den Sauerland-Fighter erfolgreich: Am 25. Januar bezwang Baraou den Mexikaner Saul Juarez in Hamburg, der zur fünften Runde nicht mehr antrat.


Ebenfalls Grund zum Jubeln bei der BOXSPORT-Wahl hat Ulli Wegner. Bereits zum 17. Mal konnte der Weltmeister-Macher, der auch Baraou coacht, den Titel als "Trainer des Jahres" gewinnen.

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"Es macht mich sehr stolz, dass ich erneut zum 'Trainer des Jahres' gewählt wurde. Dafür möchte ich mich bei meinen Fans und der Jury bedanken", freute sich Wegner. Die 77-jährige Trainer-Legende erholt sich nach einem Oberschenkelhalsbruch aktuell in der Reha und hofft, bald wieder coachen zu können. "Das freut mich sehr, er hat es verdient", kommentierte Wegner den Wahlsieg seines Schützlings Baraou. "Abass ist auch der Beste!"

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