Barcelonas Sportdirektor Eric Abidal dementiert formelles Angebot an Xavi: "Habe es nicht gesehen"

Goal.com
Barcelonas Sportdirektor Eric Abidal hat ein offizielles Angebot an Xavi dementiert, ein mögliches Engagement als Trainer aber nicht ausgeschlossen.
Barcelonas Sportdirektor Eric Abidal hat ein offizielles Angebot an Xavi dementiert, ein mögliches Engagement als Trainer aber nicht ausgeschlossen.

Sportdirektor Eric Abidal hat Berichten, wonach der FC Barcelona seinem Ex-Spieler Xavi formell angeboten habe, die Nachfolge des entlassenen Trainers Ernesto Valverde anzutreten, widersprochen. "Es gab kein Angebot. Wenn er eins erhalten hat, soll er es zeigen, denn ich habe es nicht gesehen", dementierte Abidal in der spanischen Sport eine offizielle Offerte.

Xavi, der seit 2019 den katarischen Verein Al-Sadd trainiert, war in den letzten Wochen als Favorit auf den freien Posten beim FC Barcelona gehandelt worden, die Entscheidung jedoch schließlich auf den Ex-Trainer von Real Betis, Quique Setien, gefallen.

Abidal über Xavi: "Die Tür ist immer offen"

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"Im ersten Treffen, das wir geführt haben, hat Xavi zugehört, und im zweiten Treffen sollte er uns seine Pläne darlegen", bestätigte Abidal zwar Gespräche mit dem 40-Jährigen, machte allerdings deutlich: "Er hat noch nicht allzu viel Erfahrung."

Ein mögliches Engagement von Xavi beim FC Barcelona sei in den nächsten Jahren aber nicht ausgeschlossen: "Die Tür für Xavi ist immer offen. Ich weiß nicht, ob ich hier sein werde, aber Barca hat die Tür immer offen."

Abidal: Setien? "Wir glauben sehr an ihn"

Trotz der wechselhaften Leistungen in den ersten fünf Spielen unter dem neuen Trainer Setien ist Abidal überzeugt, dass der Verein mit dem 61-Jährigen seine sportlichen Ziele erreichen kann: "Der Verein hat für zwei Jahre auf Setien gesetzt und wir glauben sehr an ihn", sagte er.

Die Entlassung Valverdes hatte Abidal zuletzt mit der mangelnden Einstellung der Spieler begründet und war dafür am Dienstag von Lionel Messi scharf attackiert worden. Er forderte von dem Sportdirektor, konkrete Namen zu nennen: "Ansonsten streut man Gerüchte, die nicht der Wahrheit entsprechen", schrieb der Superstar bei Instagram.

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