Barilla ändert ein Produktdetail

Sandra AlterFreiberufliche Journalistin
Yahoo Finanzen

Herstellern von Pasta hat die Coronazeit beste Geschäfte beschert. Auch dem Barilla-Konzern. Nun ändert der italienische Teigwarenfabrikant ein Produktdetail.

(Bild: Getty)
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Als Mitte März dieses Jahres das große Hamstern in den Supermärkten losging, waren die Nudel-Regale stets leer gefegt. Auch die italienische Marke Barilla machte mit Spaghetti, Fussili, Penne und Co gute Geschäfte. Im April spendete das Unternehmen 500.000 US-Dollar an „The Cure Alliance“, eine gemeinnützige Vereinigung, die Coviod-19-Heilmittel erforscht.

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Nachdem sich die Corona-Lage in Europa wieder entspannt hat und  in den Supermärkten Normalität eingekehrt ist, ändert der Konzern mit Sitz in Parma nun ein grundlegendes Detail für seine Produkte, wie das Online-Magazin Chip berichtet.

Demnach hat sich Barilla einer neuen Umweltstrategie verschrieben und will bis Ende 2020 all seine Verpackungen ändern. Das gehe aus den „Barilla Guidelines“ hervor, die dem Magazin vorliegen.

Bisher werden die Nudelsorten des Konzerns in blauen Pappkartons verkauft. Auf der Vorderseite der Kartons befindet sich ein kleines Plastikfenster, das Kunden einen Blick auf den Inhalt gewährt. Laut der Guidelines, soll dieses Fenstern nun bald der Vergangenheit angehören.

Bis Ende 2020 soll das Plastikfenster bei Barilla-Verpackungen abgeschafft werden. (Bild: Barilla)
Bis Ende 2020 soll das Plastikfenster bei Barilla-Verpackungen abgeschafft werden. (Bild: Barilla)

Der praktische Pappkarton an sich solle jedoch bei vielen Produkten bleiben. Spaghettini, Spaghettoni, Tortiglioni, Risoni, Rigatoni, Penne Rigate, Pipe Rigate, Macceroni, Maccheroncini, Lasagne, Gnocchi, Gobetti, Girandole, Gemelli, Fusilli, Farfalle, Cappellini und Bavete sollen weiterhin im Karton verkauft werden. Allerdings solle der dann auch zu 100 Prozent recyclingbar sein.

Nach Chip-Informationen sollen die Neuerungen zuerst in Italien und Großbritannien eingeführt werden. Sofern die Umstellung erfolgreich sei, sollen die neuen Verpackungen schrittweise bis Ende 2020 weltweit eingeführt werden.

Auf seiner Facebook-Seite wirbt Barilla aktuell für glutenfreie Pasta in neuer Verpackung. Die ist jedoch noch wie gewohnt mit Sichtfester ausgestattet.

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Barilla, zu der auch die schwedische Firma Wasa gehört, wurde 1877 gegründet. Der Konzern besitzt 49 Produktionsstandorte, unter anderem auch in Deutschland, Griechenland, Norwegen, Schweden, in der Türkei und in den USA. Das Unternehmen beschäftigt rund 8.500 Mitarbeiter und machte laut Statista in 2019 einen Umsatz von 3,63 Milliarden Euro.

Diese Verpackungen enthalten hauptsächlich Luft


 

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