Basketball: Ulm-Boss zu Trinchieri: "Ein lustiger Italiener"

Nach dem Sieg von ratiopharm Ulm bei Brose Bamberg hat Freak-City-Coach Andrea Trinchieri die Ulmer zum Meisterschaftsfavoriten erklärt. Der Manager des Tabellenführers, Dr. Thomas Stoll, kann darüber nur lachen.

Nach dem Sieg von ratiopharm Ulm bei Brose Bamberg hat Freak-City-Coach Andrea Trinchieri die Ulmer zum Meisterschaftsfavoriten erklärt. Der Manager des Tabellenführers, Dr. Thomas Stoll, kann darüber nur lachen.

"Er ist halt ein lustiger Italiener und wollte mal ein Späßchen machen", sagte Stoll, nachdem Trinchieri verkündet hatte: "Jetzt sind die Ulmer natürlich Favorit auf den Meistertitel."

Fakt ist: Ulm belegt ungeschlagen Platz eins, Bamberg und Bayern München haben bereits jeweils drei Niederlagen auf dem Konto. Der Mannschaft von der Donau ist die Pole Position für die Playoffs damit kaum noch zu nehmen, nie war die Chance so gut, tatsächlich die erste Meisterschaft der Klub-Geschichte zu holen.

Ulms Weg nach oben: Aus den Trümmern zum Rekord

Richtig ist allerdings auch das von Ulms Spielmacher Per Günther angeführte Argument, wonach Bamberg nicht mit voller Kapelle und vom mörderischen Euroleague-Spielplan geplättet angetreten ist.

Leibenath mit Unverständnis für Bamberg

Dass sich die Bamberger darüber echauffieren, kann Ulms Coach Thorsten Leibenath allerdings weniger nachvollziehen. Er wäre an Stelle der Franken "viel zu stolz, in der Euroleague zu spielen, als mich dann über irgendetwas zu beschweren", sagte der 41-Jährige der Südwest Presse.

Übrigens: Obwohl der Spitzenreiter am kommenden Wochenende spielfrei ist, gab Leibenath seinen Schützlingen lediglich zwei freie Tage. Die Begründung war schlicht und vielsagend: "Wir haben noch viel vor."

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