Basketball-WM: DBB-Boss stärkt Rödl erneut den Rücken

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Henrik Rödl, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, steht nach der verpassten Zwischenrunde bei der WM in China in der Kritik. DBB-Präsident Ingo Weiss stellte sich nach dem Spiel gegen Jordanien jedoch erneut vor den Trainer. Dieser habe laut Weiss keine Fehler gemacht.
Henrik Rödl, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, steht nach der verpassten Zwischenrunde bei der WM in China in der Kritik. DBB-Präsident Ingo Weiss stellte sich nach dem Spiel gegen Jordanien jedoch erneut vor den Trainer. Dieser habe laut Weiss keine Fehler gemacht.

Henrik Rödl, Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft, steht nach der verpassten Zwischenrunde bei der WM in China in der Kritik. DBB-Präsident Ingo Weiss stellte sich nach dem Spiel gegen Jordanien jedoch erneut vor den Trainer. Dieser habe laut Weiss keine Fehler gemacht.

"Henrik ist unumstritten, er ist ein guter Trainer", stellte Weiss nach dem Sieg gegen Jordanien (96:62) in der Mixed Zone noch einmal klar. "Wir werden natürlich nach dem Turnier die Fehler, nicht von seiner Seite, sondern von der Mannschaft, analysieren und dann werden wir daraus unsere Schlüsse ziehen."

Allerdings entschärfte der DBB-Präsident diese Aussage noch ein bisschen, indem er sagte, dass jeder im Tagesgeschäft Fehler machen würde. Trotzdem stehe Rödl weiterhin nicht zur Disposition, die Einstellung zum Coach habe sich trotz der zwei Niederlagen, unter anderem die überraschende Pleite gegen die Dominikanische Republik, nicht geändert.

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Dass nun die Trainer-Frage gestellt wird, ist für den Präsidenten aber kein Problem. "Das ist doch total normal. Wenn ich auf der anderen Seite stehen würde, würde ich auch die Frage stellen, ob der Trainer gefeuert werden soll."

Rödl soll auch 2021 noch Bundestrainer sein

Stattdessen soll Rödl auch in Zukunft weiter an der Seitenlinie stehen, sowohl bei einer möglichen Vor-Qualifikation für Olympia 2020 als auch bei der Heim-EM 2021 in Köln und Berlin.

Weiss war zudem mit der Leistung der Mannschaft beim höchsten WM-Sieg der DBB-Geschichte zufrieden. "Die Jungs haben ein bisschen Selbstvertrauen getankt, haben mannschaftsintern ohne Trainer ein bisschen miteinander geredet, was schlecht gelaufen ist und ich glaube, das war ganz gut."

Für die Deutschen geht es nun in der Platzierungsrunde in Shanghai weiter. Dann heißen die Gegner Senegal (Samstag) und Kanada (Montag).

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