Bayer Leverkusen: Fan-Aufstand nach der Klatsche gegen Schalke 04

Die Werkself ist nach der deutlichen Heimpleite gegen das Team von Markus Weinzierl mittendrin im Abstiegskampf. Die Fans gingen auf die Barrikaden.

Rund 200 Fans von Bundesligist Bayer Leverkusen haben nach dem 1:4 ihrer Mannschaft gegen Schalke 04 Freitagnacht lautstark ihren Unmut geäußert und die Spieler der Werkself einige Zeit an der Ausfahrt aus der Tiefgarage gehindert. Vor dem Ausgang skandierten die Anhänger lautstark "Wir wollen die Mannschaft sehen" und versperrten teilweise mit einer Sitzblockade den Weg.

Einige Profis, darunter der verletzte Kapitän Lars Bender und Nationalspieler Kevin Volland, stellten sich den Anhängern, um mit ihnen zu diskutieren. Bayer-Urgestein Stefan Kießling, der den Ehrentreffer für die abstiegsbedrohten Gastgeber erzielt hatte, war bereits im Stadion mit den verärgerten Fans in den Dialog getreten.

"Ich kann den Unmut der Fans verstehen, aber gerade in dieser schwierigen Situation müssen wir alle zusammenstehen", sagte Leverkusens Sportchef Rudi Völler zu der angespannten Situation unter dem Bayer-Kreuz. Der Weltmeister von 1990 kündigte für die kommenden Tage weitere Gespräche mit der Anhängerschaft an, um eine Eskalation zu verhindern.

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