Bayer Leverkusens Lars Bender verteidigt Kai Havertz: "Er ist doch kein Roboter"

Lars Bender hat seinen Mitspieler Kai Havertz verteidigt, nachdem dieser im Spiel gegen Hertha BSC ausgepfiffen worden war. "Kai hat zuvor 50 Spiele am Stück überragend gespielt. Jetzt gab es ihn halt auch mal in Normalform. Er ist doch kein Roboter", sagte Bender dem kicker.

Havertz war am 16. Spieltag im Heimspiel gegen die Hertha beim Stand von 0:1 in der 72. Minute ausgewechselt worden. Nach schwacher Leistung pfiffen ihn einige Fans von Bayer Leverkusen aus.

Lars Bender über Umgang mit Havertz: "Da erwarte ich schon Respekt"

Scrollen, um mit dem Inhalt fortzufahren
Anzeige

"So etwas darf nicht sein. Man kann ihm nach ein paar unrunden Spielen nicht so eine Watsch'n mitgeben. Da erwarte ich schon Respekt. Nicht nur, weil er ein begnadeter Fußballer, sondern auch, weil er noch ein ganz junger Kerl ist. Dafür darf sich jeder schämen, der so einen aufrichtigen Menschen in solch einem Moment auspfeift. Das gehört sich einfach nicht", sagte nun Bender.

Schon zuvor hatten Bayer-Trainer Peter Bosz und Verteidiger Jonathan Tah Havertz den Rücken gestärkt.

Kai Havertz vor Abschied aus Leverkusen

Havertz war in der laufenden Spielzeit in 21 Spielen an vier Treffern direkt beteiligt. In der vergangenen Saison waren es 27 Scorerpunkte in 42 Spielen.

Es gilt als sicher, dass Havertz Leverkusen trotz seines Vertrags bis 2022 schon im Sommer verlassen wird. Als Interessenten gelten weiterhin Borussia Dortmund und der FC Bayern, aber auch internationale Top-Klubs wie der FC Barcelona, Chelsea, Liverpool, Juventus oder die Manchester-Vereine sollen eine Verpflichtung in Erwägung ziehen.

Lesen Sie auch