Bayern-Boss Rummenigge: "Pep war 2014 übermotiviert"

Rummenigge spricht vor dem Duell gegen Real über die Unterschiede zwischen Carlo und Pep. Der Spanier sei "übermotiviert" gewesen.

Vor dem Aufeinandertreffen des FC Bayern München mit Real Madrid (Mi., 20.45 Uhr im LIVE-TICKER ) räumt Karl-Heinz Rummenigge mit Gerüchten um Robert Lewandowski auf. Er spricht zudem über die Unterschiede von Guardiola und Ancelotti.

"Erstens hat niemand diesen Namen ausgesprochen und zweitens wissen wir beide, wie es ist und dass es nicht möglich ist", stellte Rummenigge in der AS dar. Real Madrids Präsident Florentino Perez wäre klar, dass der Pole den Verein in naher Zukunft nicht wechseln will.

Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern pflegt eine gute Beziehung zu den Königlichen. "Man weiß, dass wir keine Spieler verkaufen werden, die wir nicht verkaufen wollen. Das ist in Madrid nicht anders. Die Top-Klubs aus der Elite Europas respektieren einander und wissen, was möglich ist", so Rummenigge.

So führt er Toni Kroos als Beispiel an. Der Mittelfeldspieler verließ den FC Bayern Richtung Madrid: "Er hatte noch ein Jahr Vertrag und wir konnten keine Einigung erzielen. Deshalb war für uns klar, dass wir Toni verkaufen, bevor er uns gratis verlässt."

In Madrid habe Kroos sich, so Rummenigge, von einem "Top-Spieler" zu einem Weltklasse-Spieler" entwickelt. Gleichzeitig habe der FCB mit Xabi Alonso einen "großartigen Transfer" gelandet. Es sei ein "guter Tausch" gewesen.

Der 61-Jährige merkt aber an: "Messi ist von Barcelona, Thomas Müller von Bayern und Cristiano Ronaldo von Real. Sie können überall spielen, aber dort wo sie jetzt sind, werden sie bleiben." Für ihn gehört in diese Riege auch Lewandowski.

Der Pole habe gar Chancen auf den Ballon d'Or - wenn auch kleine: "Er braucht ein herausragendes Jahr." Auf ein solches hofft er auch für den Klub: "Wir müssen auf diesem Niveau bleiben. Dafür versuchen wir intelligente Transfers zu tätigen, mit guten Trainern zu arbeiten und seriös zu wirtschaften."

Zu den guten Trainer zählt in diesem Jahr Carlo Ancelotti. Für den Italiener geht es bald gegen seinen Ex-Verein. "Man bemerkt einen Unterschied zwischen Carlo und Pep Guardiola: Als wir vor drei Jahren auf Real trafen, war Pep übermotiviert. Carlo im Gegenteil drückt seine Ambitionen auf andere Art aus."

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