Bayern empört über Polizeieinsatz gegen ihre Fans

Die mitgereisten bayerischen Fans ließen im Stadion von Paris ein Spruchband sprechen - und reagierten auf die hohen Eintrittspreise.

Bayern München hat nach dem Einsatz der spanischen Polizei gegen Fans des deutschen Rekordmeisters beim Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid am Dienstagabend eine Beschwerde bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) eingelegt. Das gaben die Münchner am Mittwoch bekannt.

Die Bayern verurteilten die "teilweise heftigen Attacken" der Einsatzkräfte im Gästeblock in der Halbzeitpause der Begegnung (2:4 n.V.) als "völlig deplatziert und maßlos". Zudem will der Klub eine Erklärung über die Vorgänge von der spanischen Polizei einfordern, wie er ebenfalls mitteilte.

Was der Anlass für die Auseinandersetzung war, ist weiter unklar. Augenzeugen zufolge stürmte die Polizei den Auswärtsblock und entfernte dort ein Banner. Daraufhin wurden die Polizisten von einigen Fans angegriffen, was sie wiederum mit Prügeln beantworteten. Auch Blut soll geflossen sein. 

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte sich die Lage wieder beruhigt. Die Bayern wurden von rund 4500 Anhängern in die spanische Hauptstadt begleitet.

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