Bayern-Frauen hoffen auf Hoeneß, die "Wölfinnen" auf ein Wunder

SID
Bayern-Frauen hoffen auf Hoeneß, die "Wölfinnen" auf ein Wunder

Mit "Glücksbringer" Uli Hoeneß auf der Tribüne im Prinzenpark treten die Fußballerinnen von Bayern München optimistisch zum Champions-League-Kracher in Frankreich an. "Wir werden unter Druck stehen - aber wir freuen uns drauf", sagte Trainer Thomas Wörle vor dem Viertelfinal-Rückspiel am Mittwoch (20.00 Uhr/Sport1) bei Paris St. Germain. 
Die Bayern flogen am Dienstag mit dem 1:0 (0:0) aus dem Hinspiel im Gepäck ins Nachbarland, Hoeneß kommt nach. Schon im heimischen Grünwalder Stadion hatte der 65-Jährige zusammen mit Männer-Trainer Carlo Ancelotti auf der Tribüne mitgefiebert. "Ich werde in seinem Büro mit ein paar Nussschnecken vorbeischauen, um ihn zu überreden", hatte Kapitänin Melanie Behringer im Anschluss mit Blick auf Hoeneß' Reise zum Rückspiel gesagt.
Der VfL Wolfsburg braucht dagegen mehr als einen Talisman - die Wölfinnen stehen im Spiel bei Olympique Lyon am Mittwoch (20.45 Uhr/Eurosport) nach dem 0:2 (0:0) im Hinspiel gehörig unter Druck. "Dort zu gewinnen, wird natürlich nicht einfach. Aber wir haben keine Wahl", sagte Mittelfeldspielerin Emily van Egmond. Kapitänin Nilla Fischer bemühte die Aufholjagd des FC Barcelona als Vorbild.
"Barcelona hat uns vorgemacht, dass immer etwas möglich ist", sagte die schwedische Innenverteidigerin. Die Katalanen hatten im Achtelfinale der Männer gegen Paris mit einem 6:1-Heimsieg noch eine 0:4-Pleite wettgemacht.
"Wir müssen mutig auftreten und in Führung gehen. Vielleicht fangen sie dann ja an zu überlegen", sagte VfL-Trainer Ralf Kellermann. Nationalstürmerin Anja Mittag, die selbst ein Jahr lang bei PSG spielte, glaubt ebenfalls noch an die Wende: "Die Franzosen fürchten unsere Mentalität. Wir sind immer in der Lage, uns zurückzukämpfen."




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