Hoeneß will nächsten Ex ärgern

SID
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Trainer Sebastian Hoeneß vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim will seinen früheren Arbeitgeber schon wieder nerven. "Bayern München hat selten Angst - und wird auch diesmal keine haben. Aber das Hinspiel-Ergebnis wird noch in ihren Köpfen sein. Wir wollen mutig sein und sie ärgern", sagte der Neffe von Uli Hoeneß vor dem Punktspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Rekordmeister.

Das Hinspiel hatte die TSG Ende September 4:1 (2:1) gewonnen. Es war damals das zweite Spiel unter der Regie von Hoeneß, der vor seinem Wechsel in den Kraichgau die zweite Mannschaft der Münchner betreut hat.

An eine Zukunft als Coach der "großen" Bayern will Hoeneß (noch) nicht denken. "Das ist aktuell wirklich sehr weit weg. Ich habe da noch nicht drüber nachgedacht", sagte der 38-Jährige: "Es ist natürlich für jeden Trainer ein Traum, einen Klub wie Bayern München zu trainieren. Aber ich bin gut beraten, in der Gegenwart zu leben."

Gegenwärtig plagen Hoeneß weiter Personalprobleme. Er muss in München auf Ermin Bicakcic, Benjamin Hübner, Kevin Akpoguma, Konstantinos Stafylidis, Dennis Geiger und Ryan Sessegnon verzichten. Hinter den Einsätzen von Kevin Vogt, Robert Skov und Florian Grillitsch stehen Fragezeichen.