Bayern-Turbo läuft heiß! Thiago überragt bei 5:1-Gala gegen Arsenal

Der FC Bayern München hat das Hinspiel im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Arsenal mit 5:1 (1:1) gewonnen und sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel in London am 7. März geschaffen. Die Bayern drehten nach der Pause brutal auf und zerlegten die Gunners in ihre Einzelteile. Alle Bayern-Spieler in der Yahoo-Einzelkritik. Aus der Allianz Arena berichtet Tommy Gaber

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Arjen Robben brachte den FC Bayern München mit einem Traumtor in Führung

Manuel Neuer: Jede Menge zu tun für Bayerns Nummer eins. Hatte großes Glück, dass sein Patzer beim Freistoß von Özil keine Folge hatte (27.). Parierte wenig später den Elfmeter von Sanchez, gegen den zweiten Nachschuss des Arsenal-Stürmers dann aber machtlos. Stand dafür bei Xhakas Hammer goldrichtig (39.) und blieb Sieger im Eins-gegen-eins gegen Özil (45.). Nach der Pause weitgehend beschäftigungslos. Note: 2

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Philipp Lahm: Kam ein bisschen schleppend in die Partie und verzichtete erstmal auf lange Läufe die Linie runter. Legte seine offensive Scheu aber bald ab und unterstützte Robben und Thiago im Angriff. Hatte wie alle defensiven Bayern-Spieler zwischen der 25. und 50. Minute Probleme, biss sich dann aber richtig rein, bereitete Lewandowskis 2:1 mit einer starken Flanke vor und legte auf in der Schlussphase noch beachtliche Sprints hin. Note: 2

Javi Martinez: Überließ Hummels den ersten Ball aus der Viererkette und konzentrierte sich auf seine Stärken Stellungsspiel und Zweikampfhärte. In Arsenals Drangphase allerdings fehlerbehaftet. Note: 2,5  

Mats Hummels: Spielte gleich zu Beginn in bester Franz Beckenbauer-Manier einen langen Ball auf Alaba mit dem Außenrist. Glänzte generell mit einer starken Spieleröffnung, scheute dabei kein Risiko. Sein verlorenes Laufduell gegen Sanchez leitete einen Bruch im Bayern-Spiel ein, in der Folge hin und wieder mit Konzentrationsschwächen. Fing sich nach der Pause wieder. Note: 2,5

David Alaba: Der Österreicher kommt immer besser in Fahrt. Beackerte die linke Seite und hatte starke Offensivszenen (gute Dribblings, gute Flanken), obwohl Vordermann Costa vor allem in der ersten Halbzeit selten auf dem linken Flügel blieb. Fing zudem einige Bälle der Gunners ab. Note: 1,5

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Xabi Alonso: Der Ruhepol im Münchner Spiel. Fand im Spielaufbau auch in Bedrängnis immer Lösungen und gewann wichtige Duelle im Mittelfeld. Wenn Arsenal mal aufs Tempo drückte mit Problemen. Alonso bewies aber erneut, dass Ancelotti nicht falsch liegt, ihm das uneingeschränkte Vertrauen als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive zu geben. Note: 2 

Arturo Vidal: War auch gegen die Gunners der Mann fürs Grobe bei den Bayern. Rieb sich in Zweikämpfen im Mittelfeld auf und fand deshalb nicht so häufig den Weg in die Spitze. Probierte es dann zweimal erfolglos mit Distanzschüssen. Als Spielverlagerer eher ungeeignet; seine Diagonalbälle waren zu ungenau. Dafür nach der Pause Antreiber im bedingungslosen Gegenpressing der Bayern. Note: 2,5

Thiago Alcantara: Dreh- und Angelpunkt im Bayern-Spiel. Exzellenter Ballverteiler mit einer gehörigen Portion Spielwitz. Pendelte auf einer Linie mit Robben und Costa, ließ sich aber auch mal fallen, um Bälle im Aufbauspiel zu schleppen. Hatte nach der Pause eine Mini-Schwächephase, zog sich aber wieder raus und ließ sich die Chance zum 3:1 nicht entgehen. Legte wenig später gleich nochmal nach. Bester Mann auf dem Platz. Note: 1

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Arjen Robben: Hielt sich in den ersten Minuten mit seinen Tempo-Dribblings noch zurück, warf dann aber den Turbo an und narrte Gegenspieler Gibbs ein uns andere Mal, wie vor seinem Führungstor der Marke absolute Weltklasse! Nahm zudem Ancelottis öffentlichen Appell nach mehr Defensivarbeit an und arbeitete viel nach hinten. Note: 2

 

Douglas Costa: Der Brasilianer hielt wenig von einer festen Positionszuteilung und war vor allem in der ersten halben Stunde überall in der Offensive zu finden: mal links, mal rechts, mal als zweite Spitze neben Lewandowski. Nach dem Wechsel weniger wuselig und mehr Positionstreue. Seine beste Szene hatte er aber mit einem harten Flachschuss von rechts, des Arsenal-Keeper Ospina um den Pfosten wickelte (82.). Note: 2 

Robert Lewandowski: Verursachte sehr unglücklich den von Alexis Sanchez im zweiten Nachsetzen erfolgreichen Foulelfmeter, als er den Ball wegschlagen wollte und Koscielny am Fuß traf. Ging im Angriff enorm weite Wege, um sich aus der Umklammerung von Koscielny und Mustafi zu entziehen. Kam in der ersten Halbzeit selten in gute Abschlusspositionen, war nach der Pause aber der alles überragende Mann mit seinem Kopfballtor und der überragenden Vorlage zu Thiagos 3:1. Note: 1,5

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