Bayerns Michael Reschke: Kein "Super-Transfers" wie Real

Die mitgereisten bayerischen Fans ließen im Stadion von Paris ein Spruchband sprechen - und reagierten auf die hohen Eintrittspreise.

Der technische Direktor des FC Bayern, Michael Reschke, hat in einem Interview über die Unterschiede zwischen dem Rekordmeister aus München und Real Madrid bezüglich ihrer Philosophien gesprochen.

"Auch Bayern investiert viel für Neuverpflichtungen - aber nicht auf demselben Größenlevel wie Madrid. Diese Super-Transfers passen nicht zu unserer Philosophie", erlärte Reschke gegenüber der spanischen Zeitung El Pais.

Gleichzeitig geht er aber auch davon aus, dass solche Transfers in naher Zukunft zur Seltenheit werden könnten. Das hat einen einfachen Grund. "Die großen Klubs verkaufen ihre Spieler immer seltener. Die wichtigen Spieler sind alle im Orbit dieser Klubs. Sie wechseln nur, wenn ihr Vertrag ausläuft wie zum Beispiel Ibrahimovic oder Dani Alves."

Deshalb spiele vor allem das Scouting eine immer wichtigere Rolle und die Bereitschaft, auch mal ein gewisses Risiko einzugehen, wie es zum Beispiel bei der Verpflichtung von Joshua Kimmich der Fall war. "Als wir ihn geholt haben, hat er in der 2. Liga bei Leipzig gespielt und wir mussten 8,5 Millionen Euro bezahlen. Das war viel Geld zu dieser Zeit. Manchmal muss man diese Entscheidungen treffen und ein Risiko aufnehmen."

Michael Reschke ist sei Sommer bei 2014 bei den Münchnern im Amt. Davor arbeitete er beim Liga-Konkurrenten Bayer Leverkusen.

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