BBL pausiert mindestens bis 30. April - kein Abbruch

Sportinformationsdienst
Sport1

Die Basketball Bundesliga (BBL) hofft weiter auf eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, pausiert aber vorerst mindestens bis zum 30. April. Das gab die Liga nach einer Sitzung aller Klubs am Mittwoch bekannt. Nach wie vor ist es das Ziel, die Saison zu beenden.

Geschäftsführer Stefan Holz hatte sich schon vor dem Videomeeting im SID-Gespräch klar in diese Richtung positioniert. Es gehe darum, "zu spielen, wenn es irgendwie geht", sagte der 52-Jährige. Einfach werde das in der Coronakrise keineswegs: "Natürlich sind wir keine Traumtänzer, wir können Szenarien bewerten."

"Der BBL-Beschluss ist die einzig logische Entscheidung", sagte Marko Pesic, Geschäftsführer des deutschen Meister Bayern München: "Somit besteht auch weiterhin Zeit, zu diversen Problemstellungen und Szenarien Lösungen zu erarbeiten."

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"Die Lage für die Klubs ist prekär"

Alexander Reil, Vorsitzender der MHP Riesen Ludwigsburg und Präsident der AG Basketball Bundesliga meinte: "Die Lage für uns als Klub ist prekär und die Konsequenzen noch nicht absehbar. Wir hoffen auf entsprechendes Verständnis und auf solidarisches Verhalten, denn die Gesundheit und der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität."

Die BBL hatte den Spielbetrieb am 12. März für unbestimmte unterbrochen. Die meisten Klubs müssen noch elf oder mehr Hauptrundenspiele absolvieren. Zahlreiche US-Profis haben ihre Verträge bereits aufgelöst und sind in die Heimat zurückgekehrt.

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