Beachvolleyball-Rebell hofft auf Kooperation mit DVV

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Beachvolleyball-Rebell hofft auf Kooperation mit DVV
Beachvolleyball-Rebell hofft auf Kooperation mit DVV
Beachvolleyball-Rebell hofft auf Kooperation mit DVV

Beach-Rebell Alexander Walkenhorst (Düsseldorf) setzt in der Auseinandersetzung mit dem Deutschen Volleyball-Verband (DVV) über künftige Präsentationsformen der Sportart weiterhin auf eine Zusammenarbeit.

„2022 kann für Beachvolleyball ein Riesensommer werden. Wir haben bewiesen, dass wir durch unseren modernen und interaktiven Ansatz Beachvolleyball nach vorne bringen können, das kann auch der DVV durch seine Strukturen. Wenn man das zusammenpackt, kann das eine Riesenchance für Beachvolleyball sein“, sagte der Jungunternehmer dem SID auf dem Branchenkongress SPOBIS in Düsseldorf.

Aus Sicht des Bruders von Beach-Olympiasiegerin Kira Walkenhorst und Mitorganisators der diesjährigen „German Qualifiers“ muss der Verband als Grundvoraussetzung für eine Kooperation sich für Innovationen öffnen.

"Man muss akzeptieren, dass es eine Gruppierung im deutschen Beachvolleyball gibt, die auf ihre eigene Weise Fans dazu gebracht hat, diese Sportart zu konsumieren. Das zu akzeptieren und zu wissen, dass das einen Mehrwert bringen kann, und sich das zunutze machen zu wollen, ist der erste Schritt. Es ist auch zu sehen, dass die Benennung von Problemen keine Kritik an Personen sein soll, aber zugleich auch eine Chance bietet, vielleicht ein Stück weiterzukommen. Dann können wir Hand in Hand in eine gute Zukunft für den Sport gehen", sagte der 33-Jährige auf Europas größtem Sportbusiness-Event drei Tage nach seinem DM-Titelgewinn am Timmendorfer Strand.

Widerstand vom DVV gegen Walkenhorst

Walkenhorst hatte im Vorjahr nach Ende des ersten Corona-Lockdowns in Eigenregie "Die Beach Liga" und zuletzt neben der DM-Qualifikation auch die "German Beach Trophy" organisiert. Dabei setze der gebürtige Essener auch auf die Übertragung der Events auf Streaming-Plattformen mit innovativen Konzepten. Sein Weg stieß beim DVV trotz der Erfolge der Internet-Streamings auf Widerstand.

"Wir haben unserem Sport ein Gesicht gegeben und durch diese wenigen Events für mehr Identifikation als in allen Jahren vorher zusammen gesorgt. Unsere Spieler wurden mehr gefeiert als etwa meine Schwester und Laura Ludwig für ihren Olympiasieg 2016 in Rio de Janeiro", sagte Walkenhorst in Düsseldorf in Richtung von Skeptikern.

Einen Abschluss der laufenden Gespräche mit dem Verband erwartet Walkenhorst in absehbarer Zeit. „Ich kenne ja die Verbandsstrukturen, aber ich hoffe in den nächsten Wochen auf eine Einigung.“


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