Befreiungsschlag bei Dynamo Dresden

Befreiungsschlag bei Dynamo Dresden
Befreiungsschlag bei Dynamo Dresden

Durch ein 3:1 holte sich Dynamo Dresden drei Punkte bei VfB Oldenburg. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Dresden wurde der Favoritenrolle gerecht.

Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Christopher Buchtmann sein Team in der 17. Minute. Oldenburg führte zur Halbzeit knapp mit einem Tor Vorsprung. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Markus Anfang Claudio Kammerknecht und Akaki Gogia vom Feld und brachte Tim Knipping und Stefan Kutschke ins Spiel. Ahmet Arslan vollendete in der 64. Minute vor 8.528 Zuschauern zum Ausgleichstreffer. Dennis Borkowski brachte den Ball zum 2:1 zugunsten von SG Dynamo Dresden über die Linie (71.). Mit dem 3:1 sicherte Arslan den Gästen nicht nur den Sieg, sondern erzielte auch seinen zweiten Tagestreffer (82.). Dario Fossi wollte VfB Oldenburg zu einem Ruck bewegen und so sollten Patrick Hasenhüttl und Marc Stendera eingewechselt für Dominique Ndure und Robert Zietarski neue Impulse setzen (83.). Mit Borkowski und Michael Akoto nahm Markus Anfang in der 90. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Jonas Oehmichen und Julius Kade. Am Schluss schlug Dynamo Dresden Oldenburg mit 3:1.

VfB Oldenburg muss den Kampf um den Klassenverbleib in der Rückrunde vom 15. Platz angehen. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr des Gastgebers im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 36 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der 3. Liga. Nun musste sich Oldenburg schon zehnmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die fünf Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Vom Glück verfolgt war VfB Oldenburg in den letzten fünf Spielen nicht. In diesem Zeitraum findet sich nur ein einziger Sieg.

Im letzten Match der Hinrunde tat Dresden etwas fürs Selbstbewusstsein, strich drei Zähler ein und steht nun auf Platz acht. Sieben Siege, sechs Remis und sechs Niederlagen hat SG Dynamo Dresden derzeit auf dem Konto. Nach sieben Spielen ohne Sieg bejubelte Dynamo Dresden endlich wieder einmal drei Punkte.

Die Verteidigung bleibt die Achillesferse von Oldenburg. Nach der Niederlage gegen Dresden ist VfB Oldenburg aktuell das defensivschwächste Team der 3. Liga.

Für Oldenburg geht es am kommenden Samstag beim SV Meppen weiter. Das nächste Mal ist SG Dynamo Dresden am 30.01.2023 gefordert, wenn man beim TSV 1860 München antritt.