Nach Wiedersehen: Müller erzählt witzige Klinsmann-Story

Lukas von Hoyer, Florian Plettenberg
Sport1

"Es war schön ihn wiederzusehen, es war aber noch schöner zu gewinnen."

Thomas Müller war nach dem Wiedersehen mit Jürgen Klinsmann bei der Partie bei Hertha BSC bestens gelaunt. 

Mit seinem Treffer zum 1:0 in der 59. Spielminute hatte der Ex-Weltmeister den 4:0-Kantersieg des FC Bayern eingeleitet und damit Klinsmann die erste heftige Niederlage als Hertha-Coach zugefügt. Nach dem Spiel erinnerte sich aber an die gemeinsame Zeit in München. 

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Müller war bei Anruf auf dem Abschlussball

"Ich habe den Anruf auf dem Anrufbeantworter noch im Ohr", verriet Müller lächelnd bei Sky. "Als er mich vor der Saison 2008/09 angerufen hat und mich zum Trainingslager der Profis eingeladen hat, war ich gerade auf dem Abschlussball vom Gymnasium." 

Unter Klinsmann machte Müller seine ersten Schritte im Profifußball und gab sein Bundesliga-Debüt. Seine Beziehung zu dem früheren Bayern-Trainer sei daher "schon eine besondere", obwohl die beiden nicht lange zusammenarbeiteten.

"Er hat mir die Chance gegeben, mir bei den Profis die Sporen zu verdienen und hat mich gleich eingesetzt", blickte Müller in der Mixed Zone zurück. "Er wollte mich dann nach Hoffenheim freigeben, es ist aber eben nicht ganz einfach einen 18-Jährigen direkt einzubauen, wenn es nicht so gut läuft."

Klinsmann war nach weniger als einem Jahr an der Säbener Straße wegen Erfolglosigkeit entlassen worden. Und Müller durfte bleiben.

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