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"Lewandowski hat nicht verstanden, was Sinn des Austausches war"

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"Lewandowski hat nicht verstanden, was Sinn des Austausches war"
"Lewandowski hat nicht verstanden, was Sinn des Austausches war"

Neue Details zum Bayern-Poker um Robert Lewandowski.

Der Berater des Polen, Pini Zahavi, hat in der Bild berichtet, wie ein Treffen mit seinem Mitarbeiter Humberto Paiva sowie den Bayern-Bossen Salihamidzic und Oliver Kahn in München abgelaufen sein soll.

„Wir haben uns zum Mittagessen verabredet, es war kurz nach 12 Uhr in München. Das Restaurant war so gut wie leer“, erzählte der Israeli vom Treffen im „Schuhbecks Südtiroler Stuben“. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Zahavi berichtet von Bayern-Treffen

„In den ersten 45 Minuten ist der Name Robert Lewandowski nicht ein einziges Mal gefallen. Ich kam also den ganzen Weg ins schöne München, um ein nettes Mittagessen in angenehmer Atmosphäre mit den Verantwortlichen des FC Bayern zu genießen. Auch schön, dachte ich mir. So ging es immer weiter, sie wollten über Transfergerüchte und das Wetter sprechen. Aber Roberts Name kam immer noch nicht auf den Tisch“, fuhr Zahavi fort.

Schließlich habe der 78-Jährige selbst die Initiative übernommen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Dann war es mir irgendwann zu viel und ich habe gefragt: ‚Lasst uns über Robert sprechen, was wollt ihr uns anbieten?‘ Dann haben Kahn und Salihamidzic lange über die Situation von Neuer und Müller geredet, dass beide nur ein Jahr zusätzlich bekommen würden. Ohne es wirklich auszusprechen, haben sie angedeutet, dass es für Robert nicht anders laufen würde.“

Zahavi widerspricht Salihamidzic

Zahavi weiter: „Ich habe Oliver gesagt: ‚Wir können jetzt und hier über einen neuen Vertrag reden – aber wir brauchen ein Jahr mehr als die anderen.‘ Ein Modell bis 2024 mit einer automatischen Option auf ein weiteres Jahr bis 2025 hätte den Bayern auch kommunikativ in die Karten gespielt. Das habe ich in den Raum gestellt, aber auf meinen Vorschlag hin kam – nichts: Kein konkretes Angebot, keine Gehaltsgespräche.“

Stattdessen seien die Parteien ohne Angebot und ohne Fortschritte wieder auseinander gegangen. „Nach diesem Meeting war mir dann aber endgültig klar: Dieses Mal gibt es keine Chance“, meinte Zahavi.

Die Aussagen des Beraters passen nicht zu denen von Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic, der im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 von einem Angebot „mit konkreter Summe und einer Laufzeit“ gesprochen hatte.

„Komische Unterhaltung“ mit Lewandowski?

Zahavi stellte zudem klar: „In keinem Meeting habe ich je auch nur einen Cent mehr gefordert. Auch keinen Penny, keinen Euro, keine Mark, keinen Peso und auch keinen Rubel. Wir haben nie über Geld gesprochen in dieser Zeit, weder für Robert, noch für mich.“

Salihamidzic wollte wenige Tage nach diesem Zusammenkommen noch einmal mit Lewandowski nach dem Training persönlich sprechen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Er (Lewandowski, Anm. d. Red.) hat bis heute nicht verstanden, was eigentlich Sinn und Zweck dieses Austausches war. Laut Robert war es eine sehr komische Unterhaltung, in der es überhaupt nicht um seine Zukunft ging. Wenn Bayern mit Robert wirklich verlängern möchte, dann hätten sie eine dieser Möglichkeiten ergriffen, um konkret über einen neuen Vertrag zu reden. Haben sie aber nicht“, sagte Zahavi.

Bayern reagiert auf Zahavi

Der erfahrene Spielerberater urteilte: „Obwohl ich so viele Jahre im Fußballgeschäft bin und sehr viel erlebt habe, lässt mich das Verhalten der Bayern-Bosse erstaunt zurück. Und anstatt sich selbst zu hinterfragen, geben sie mir die Schuld an allem.“

Der FC Bayern hat auf diese Aussagen von Zahavi bereits reagiert und will auf die Details der Verhandlungen nicht eingehen.

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