Bericht: Barcelona-Präsident Bartomeu baut ausgepfiffenen Andre Gomes wieder auf

Goal.com
Andre Gomes wurde beim Spiel gegen Atletico Madrid von den eigenen Fans ausgepfiffen. Er wird den FC Barcelona wohl bald verlassen.

Bericht: Barcelona-Präsident Bartomeu baut ausgepfiffenen Andre Gomes wieder auf

Andre Gomes wurde beim Spiel gegen Atletico Madrid von den eigenen Fans ausgepfiffen. Er wird den FC Barcelona wohl bald verlassen.

Im LaLiga-Top-Spiel gegen Atletico Madrid (1:0) wurde Mittelfeldspieler Andre Gomes beim FC Barcelona bereits in der 35. Minute für den verletzten Andres Iniesta eingewechselt. Dabei wurde er von Teilen des Publikums jedoch kräftig ausgepfiffen, was sowohl dem Trainer als auch dem Präsidenten sauer aufstieß.

Ernesto Valverde versuchte am Seitenrand vergeblich, die Zuschauer von den Unmutsbekundungen abzuhalten. Und Präsident Josep Maria Bartomeu hat laut Informationen der Mundo Deportivo nach dem Spiel mit dem Mittelfeldspieler telefoniert, um ihn wieder aufzurichten.

Barca und Gomes: Ein teures Missverständnis

Beides kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Verpflichtung des 24-Jährigen bislang ein Missverständnis ist. Er kam 2016 für 35 Millionen Euro Ablöse vom FC Valencia. In der aktuellen Saison stand Gomes wettbewerbsübergreifend nur zehnmal in der Startelf, ein Tor gelang ihm dabei nicht.

Zwar zeigte sich Gomes nach der Partie gegen die Colchoneros auf Twitter noch unbeeindruckt, die Zeichen stehen aber trotz eines bis 2021 laufenden Vertrages auf Abschied. Er veröffentlichte auf dem Kurznachrichtendienst folgende Botschaft: "Eure Unterstützung macht uns unbesiegbar. Schritt für Schritt nähern wir uns dem Ziel."

Premier-League-Klubs an Gomes dran

Außerdem stehen die Katalanen kurz vor der Verpflichtung des Brasilianers Arthur von Gremio Porto Alegre, die Konkurrenz wäre für den Portugiesen in der nächsten Spielzeit also noch größer.

An interessierten Klubs mangelt es bei Gomes nicht: Neben Juventus Turin sollen auch Tottenham und Manchester United ein Auge auf ihn geworfen haben.

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