Berlin, Magdeburg und Melsungen kämpfen um "deutsches Final Four"

SID
Berlin, Magdeburg und Melsungen kämpfen um "deutsches Final Four"

Zwei klare Favoriten, ein hoffnungsvoller Außenseiter: Mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber dem gleichen Ziel gehen die drei deutschen Vertreter in ihre Viertelfinal-Rückspiele im EHF-Cup. Während das Erreichen des Final Fours in Göppingen für die Füchse Berlin und den SC Magdeburg nach ihren deutlichen Auswärtssiegen wohl nur noch Formsache ist, steht die MT Melsungen vor einer kniffeligen Aufgabe.
In der heimischen Rothenbach-Halle bläst die Mannschaft von MT-Coach Michael Roth am Samstag (20.00 Uhr) nach dem 26:30 im Hinspiel gegen Saint-Raphaël Var HB zur Aufholjagd. "Wir müssen die Ruhe bewahren", sagte Roth: "Man darf in einer solchen Konstellation – auch wenn man den Heimvorteil hat – nicht annehmen, dass man diesen Rückstand schon nach ein paar Angriffen aufgeholt hat. Das werden wir uns hart und über das ganze Spiel erarbeiten müssen."
Deutlich einfacher sind die Aufgaben für Berlin und Magdeburg. Die Hauptstädter gehen mit einem beruhigenden Fünf-Tore-Polster in ihr Heimspiel am Samstag (15.00 Uhr) gegen den ungarischen Vertreter Tatabánya KC (Hinspiel 30:25), für Magdeburg dürfte das Unterfangen "Road to Göppingen" angesichts des 34:27-Vorsprungs gegen den spanischen Klub Helvetia Anaitasuna zur Formsache werden. Beim Rückspiel in der heimischen Bördelandhalle winkt dem SCM am Samstag (17.00 Uhr) wettbewerbsübergreifend zudem der 21. Sieg in Serie. 
Sollten sich alle drei deutschen Teams für das Endrunden-Turnier am 20./21. Mai in Göppingen qualifizieren, winkt ein Novum: Erstmals seit der Reformierung des Wettbewerbs zur Saison 2012/13 könnten die vier Final-Four-Teilnehmer aus einem Land kommen. Göppingen hatte sich als Titelverteidiger bereits vorzeitig für das Halbfinale qualifiziert.



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