Beschränkungen für Sport: Für Tripcke „ein Rückschlag“

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Beschränkungen für Sport: Für Tripcke „ein Rückschlag“
Beschränkungen für Sport: Für Tripcke „ein Rückschlag“

Für Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL), sind die angekündigten Beschränkungen für Sportveranstaltungen in Bayern „natürlich wieder ein Rückschlag“. Vor allem „in wirtschaftlicher Hinsicht und für die Planbarkeit in den Klubs“, sagte Tripcke dem SID, aber: „Wir müssen damit leben.“

Am Freitag hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) aufgrund der hohen Infektionszahlen verschärfte Maßnahmen für den Sport in Bayern angekündigt. Diese sollen am Dienstag im Landtag beschlossen werden und sehen eine Auslastung von Hallen und Stadien von maximal 25 Prozent vor.

"Gerade mit den Beschränkungen in Bayern sind das schon wieder so geringe Kapazitäten, bei denen man sich überlegen muss, ob man überhaupt aufmacht", sagte Tripcke: "Die Kosten und der Aufwand, nicht zuletzt für die Kontrollen sind im Verhältnis zu den wenigen Zuschauern immens." Die Situation lasse sich jedoch nicht ändern: "Wir tragen das mit, wir haben keine Wahl."

Aussetzung des Abstiegs? Noch keine Option

Bezüglich einer Wettbewerbsverzerrung wegen der landesweit unterschiedlichen Zuschauerkapazitäten gebe es „eher weniger Bedenken“, erklärte Tripcke: „Weniger Zuschauer und die dadurch geringeren Einnahmen haben aber, zumindest mittelfristig, Auswirkungen. Und das führt dann irgendwann auch zu sportlichen.“

Er hoffe, "dass der für die Corona Hilfen vorhandene Topf auch in 2022 gewährt und die Deckelungen aufgehoben werden."

Ein Aussetzen des Abstiegs ist momentan jedoch noch keine Option. Darüber werde zwar „nachlesbar bei den Klubs“ diskutiert, aber „wir haben einen gültigen Vertrag mit der DEL2. Und einen Vertrag kann man nicht einseitig ändern.“

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