Bewegender Hilferuf der Polizei im Fall Timo Kraus

Von dem seit Samstag vermissten HSV-Manager Timo Kraus gibt es noch immer keine heiße Spur. Auch der Taxifahrer, der Kraus am späten Samstagabend durch die Hansestadt fuhr, ist verschollen. Die Hamburger Polizei wendet sich mit einem eindringlichen Hilferuf an alle Taxifahrer der Stadt. 

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Timo Kraus wird seit Samstag vermisst
Timo Kraus wird seit Samstag vermisst

Das Verschwinden von Timo Kraus bleibt ein großes Rätsel. Vom Leiter der Merchandising-Abteilung des Hamburger SV fehlt weiterhin jede Spur. Kraus wurde zuletzt am Samstag gegen 23.30 Uhr gesehen, als er an den Hamburger Landungsbrücken in ein Taxi stieg.

Was danach passierte, wirft bei der Hamburger Polizei viele Fragen auf. Die Ermittler suchen mit Hochdruck nach dem Taxifahrer, in dessen Wagen Kraus gestiegen ist. Er gilt als wichtigster Zeuge in dem mysteriösen Fall. Bislang hat sich der Taxifahrer trotz mehrerer öffentlicher Aufrufe noch nicht gemeldet.

“Eine Familie vermisst einen Ehemann und Vater”

Nun wendeten sich die Beamten mit einem bewegenden Hilferuf erneut an den verschollenen Taxifahrer.

“In Hamburg sind rund 6.000 Taxifahrer registriert, die alle einen guten Job machen. Es kann doch nicht sein, dass sich ein Fahrer, der dringend als Zeuge gesucht wird, nicht meldet“, sagt Jürgen Schubbert, erster Kriminalhauptkommissar und Leiter der Suchmaßnahmen.

 Schubbert appelliert eindringlich an den Taxifahrer und seine Kollegen: “Haben Kollegen von ihm vielleicht gehört, wer dieser Fahrer sein soll? Eine Familie vermisst einen Ehemann und Vater, viele Menschen einen Freund und Arbeitskollegen. Ich bitte die Hamburger Taxifahrer dringend darum, in ihrem Kollegenkreis darüber zu sprechen, wer den Vermissten von den Landungsbrücken bis hin zum Bereich der Straße Hohe Brücke gefahren hat. Helfen Sie mit, das Verschwinden von Timo Kraus aufzuklären!”
Polizei geht mittlerweile vom Schlimmsten aus

Die Polizei befürchtet mittlerweile das Schlimmste. “Unter Würdigung der Gesamtumstände wird es damit für die Polizei wahrscheinlicher, dass der 44-Jährige in der Nacht zum 8. Januar bei Nebel und Eisglätte von dem Ponton der Brücke 1 in die Elbe gestürzt sein könnte“, heißt es in einer Mitteilung.

Sobald es die Strömungs- und Witterungsverhältnisse es zulassen, sollen Taucher den Bereich absuchen.

Im Video: Ein Profiler spricht über den Fall Timo Kraus

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