Leichte Verbesserung: Aber Biathleten wieder nicht in Top 10

SID
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Die deutschen Biathleten haben beim letzten Weltcup des Jahres in Hochfilzen in der Verfolgung ein wenig Wiedergutmachung für das Sprint-Debakel am Freitag betrieben. Benedikt Doll verbesserte sich beim Sieg des Norwegers Sturla Holm Laegreid auf Platz 13, nachdem es im Sprint kein DSV-Athlet in die Top 20 geschafft hatte.

Laegreid, der bereits den Sprint für sich entschieden hatte, feierte mit einem Schießfehler nach 12,5 km in 31:14,9 Minuten seinen dritten Saisonsieg vor dem französischen Verfolgungs-Weltmeister Emilien Jacquelin (0/+8,5 Sekunden) und Dominator Johannes Thingnes Bö (3/8,9). Doll, im Sprint noch auf Rang 23, kam mit zwei Schießfehlern und einem Rückstand von 1:34,7 Minuten ins Ziel.

Erik Lesser (+1:52,8) gelang mit einer makellosen Leistung am Schießstand der Sprung von Platz 46 auf 20. Olympiasieger Arnd Peiffer (2/2:12,6), 22. im Sprint, kam nicht über Rang 24 hinaus. Johannes Kühn (4/3:59,6) wurde 46.

"Ich bin sehr glücklich darüber, dass es noch der 13. Platz wurde", sagte Doll in der ARD. Lesser sei indes "ganz zufrieden" gewesen, obwohl er in der ersten Runde gestürzt war und sich "ein bisschen müde" fühlte.

Roman Rees und Philipp Horn hatten sich nach Plätzen jenseits der besten 60 im Sprint nicht für die Verfolgung qualifiziert. Zum Jahresabschluss am Sonntag stehen die ersten Massenstartrennen des Winters für Männer (12.00 Uhr) und Frauen (14.25 Uhr/beide ARD und Eurosport) auf dem Programm.