Biathlon-Erfolgstrainer Lukas lässt Zukunft nach Olympia offen

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Biathlon-Erfolgstrainer Johannes Lukas schließt einen Wechsel zum Deutschen Skiverband (DSV) für die Zeit nach den Olympischen Spielen in Peking 2022 nicht aus. "Ich kann mir natürlich vorstellen, irgendwann mal für ein anderes Land zu arbeiten. Ob es jetzt Deutschland ist oder wer auch immer", sagte der schwedische Cheftrainer bei Sport1: "Aber Stand jetzt fühle ich mich sehr wohl in Schweden. Ich habe ein super Team und noch keinerlei Gedanken daran verschwendet, was nach Olympia kommt."

2015 heuerte der in München geborene Lukas in Skandinavien als Assistenzcoach von Trainerlegende Wolfgang Pichler an, vor dieser Saison übernahm er nach dessen Rücktritt das Amt des Cheftrainers. Unter der Regie von Lukas legten die Schweden mit bereits 15 Podestplätzen den besten Start der vergangenen zehn Jahre hin, hinter den gewohnt dominanten Norwegern sind sie die klare Nummer zwei.

Die Erfolge sieht der 27-Jährige als "Ergebnis langjähriger guter Arbeit. Wir haben uns jedes Jahr ein bisschen gesteigert", sagte Lukas. Dieses Jahr habe seine Mannschaft "noch mal mehr trainiert als sonst. Wir haben den Fokus auf Erholungstage gelegt. Das Training hat eine sehr hohe Qualität. Wir haben auch vielleicht jetzt nicht die witzigsten Einheiten gemacht, aber dafür eben mit sehr hoher Qualität."