Biathlon: Ermittlungen wegen Doping- und Korruptionsvorwürfen abgeschlossen

SID
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Köln (SID) - Die im Zuge der Korruptionsvorwürfe im Biathlon-Weltverband IBU eingesetzte externe Untersuchungskommission (ERC) wird voraussichtlich im Dezember ihren Untersuchungsbericht veröffentlichen. Das erklärte der ERC-Vorsitzende Jonathan Taylor am Samstag auf dem Kongress der IBU.

Unter anderem geht es bei der Ermittlungen um die Vorwürfe, dass Dopingfälle von russischen Athleten vertuscht wurden. Zudem soll es auch bei der Vergabe der WM 2021 zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein.

Im April 2018 hatten österreichische Ermittler den Sitz des Weltverbandes durchsucht. Im Visier standen dabei der damalige Präsident Anders Besseberg und die damalige Generalsekretärin Nicole Resch. Beide sind inzwischen nicht mehr im Amt.

Laut der Untersuchungskommission seien rund 70.000 Dokumente gesichtet und mehr als 60 Personen befragt worden. Besseberg habe aufgrund der laufenden staatlichen Ermittlungen eine Aussage verweigert, Resch habe aus gesundheitlichen Gründen während des Untersuchungszeitraums nicht befragt werden können.