28 Plätze! Lesser mit Mega-Aufholjagd - und Gedanken an Peiffer

SID
·Lesedauer: 2 Min.
28 Plätze! Lesser mit Mega-Aufholjagd - und Gedanken an Peiffer
28 Plätze! Lesser mit Mega-Aufholjagd - und Gedanken an Peiffer

Erik Lesser ballte nach seiner unwiderstehlichen Aufholjagd die rechte Faust: (NEWS: Alles zum Biathlon)

Der deutsche Biathlet hatte in der letzten Verfolgung des Weltcup-Winters das Podium als Fünfter nur knapp verpasst, dabei insgesamt 28 Plätze aufgeholt.

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Lesser verspielte im Rennen über 12,5 km beim Saisonfinale im schwedischen Östersund erst mit zwei Fehlern beim letzten Schießen einen Platz auf dem Stockerl. Am Ende fehlten dem Routinier, im Sprint nur 33., nur noch 23,9 Sekunden auf das Podium.

"Keine Ahnung, wie das heute funktioniert hat", sagte Lesser in der ARD erleichtert, aber "dass es in einem Verfolgungsrennen, wo jeder Vollgas gibt, so gut klappt, ist schön und freut mich".

Biathlon: Lesser mit furioser Aufholjagd

Allein das letzte Schießen wurmte ein wenig: "Null Fehler wären schön gewesen, aber der Wind hat ganz schön reingeblasen. Dass der letzte nicht fällt, ist ärgerlich." (Alle Biathlon-Rennen im LIVETICKER)

Beim siebten Saisonsieg des Norwegers Sturla Holm Lägreid überzeugte der 32-Jährigea auch mit der zweitschnellsten Laufzeit - und dachte nach einer starken Schlussrunde an seinen zurückgetretenen Zimmerkollegen Arnd Peiffer.

Er müsse sich bei Peiffer bedanken, sagte der Thüringer, da dieser immer gesagt habe, "am Anfang muss man die Leute schocken und hintenraus kann man ein bisschen rausnehmen". (Biathlon: Weltcup-Stände)

Im Kampf um den Gesamtweltcup entwickelt sich indes ein Showdown. Lägreid gewann in der Verfolgung vor seinem Landsmann Johannes Thingnes Bö (3 Schießfehler/+22,6 Sekunden) und dem italienischen Sprint-Sieger Lukas Hofer (4/+32,4).

Heißer Saison-Showdown um den Gesamtweltcup

Die beiden Norweger trennen vor dem abschließenden Massenstart am Sonntag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) nicht einmal zehn Punkte. (Biathlon-Weltcup: Kalender der Saison 2020/21)

Roman Rees, der als Zehnter in die Loipe gegangen war, landete in der Verfolgung nach vier Schießfehlern auf dem 20. Platz. Philipp Nawrath als 26., Justus Strelow auf Rang 30 und David Zobel als 32. zeigten eine ordentliche Vorstellung.

Benedikt Doll wiederum erlebte mit sechs Strafrunden auf Platz 36 derweil einen gebrauchten Tag.