Bierhoff: "Kohfeldt wollte an zu vielen Schrauben drehen"

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Oliver Bierhoff sieht die Chancen für Werder Bremen nach der 1:3-Niederlage in Mainz im Abstiegskampf der Bundesliga skeptisch.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 lobte der DFB-Direktor zwar die Kontinuität in der Führung der Hanseaten. "Sie erkennen jetzt aber auch, dass in manchen Punkten die Qualität und Leistung nicht da war. Man hat nie das Gefühl gehabt, dass die Mannschaft so wirklich den Dreh im Abstiegskampf rausbekommen hat", sagte Bierhoff.

Daran habe auch Trainer Florian Kohfeldt nichts ändern können. Der Werder-Coach sei ein toller Trainer, so der Europameister von 1996. "Es ist so, dass es am Anfang läuft und viel Lob kommt und dann kommen die ersten Schwierigkeiten. Das ist für ihn ein Prozess, die Saison zu verarbeiten", sagte Bierhoff.

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"Dann wird er sehen, welche Schritte er als Trainer gehen kann. Es wirkte so als ob er am Ende zu viele Schräubchen drehen wollte. Das kann ein Aspekt gewesen sein, er hat auf mich aber immer sehr motiviert gewirkt." 


Bierhoff macht Werder etwas Hoffnung

Ein bisschen Hoffnung macht Bierhoff den Bremern aber noch, die vor dem letzten Spiel gegen den 1. FC Köln zwei Punkte und vier Tore Rückstand auf den Relegationsplatz haben, den derzeit Fortuna Düsseldorf belegt. 

"Es könnte zum Relegationsspiel zwischen Bremen und dem HSV geben. Das wäre für den Norden natürlich heftig", sagte Bierhoff.

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