Nach bitterem Unfall - Edgar schlägt zurück und erobert den Titel

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Emotionaler Tag für Jonny Edgar! Der Brite hat sich beim letzten Saisonrennen der ADAC Formel 4 in Oschersleben den Meistertitel gesichert. Dabei reichte dem Piloten von Van Amersfoort Racing ein zweiter Platz.

Sein größter Konkurrent, Teamkollege Jak Crawford, landete nur auf Rang sechs und konnte in den Titelkampf nicht mehr eingreifen.

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Dabei sah es vor dem Rennen nicht danach aus, als ob sich Edgar noch den Titel würde sichern könne. Die Saison über hatte der Brite in der Gesamtwertung dominiert, musste seine Führung jedoch am Samstag abgeben.

Crawford hatte in Führung gelegen

Beim ersten Umlauf in Oschersleben hatte ihm sein hinter ihm fahrender Teamkollege Crawford bei einem Rennunfall den Reifen aufgeschlitzt. Der in Führung liegende Edgar landete außerhalb der Punkte, Crawford feierte stattdessen den Sieg und die Übernahme der Führung in der Gesamtwertung.

Und auch beim zweiten Rennen am Sonntagmorgen hatte sich Crawford gegen Edgar durchgesetzt, wenn auch nur knapp. Die neun Punkte Vorsprung des US-Amerikaners reichten bei dessen schwacher Platzierung jedoch nicht aus, um den Titel zu gewinnen.

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Beide Piloten waren beim dritten Umlauf des Wochenendes von relativ weit hinten aus in das Rennen gestartet. Doch während sich Edgar mehr und mehr nach vorne kämpfte, kam Crawford nicht so richtig vom Fleck.

Edgar benötigte gutes Rennen

"Nach dem ersten Rennen dieses Wochenendes bin ich hinter Jak zurückgefallen, also habe ich ein gutes Rennen gebraucht. Ich habe versucht einen guten Start hinzulegen und einige Autos zu überholen, was mir auch gelungen ist. Das Auto war sehr gut, vielen Dank an das Team. Ich bin sehr glücklich", sagte Edgar nach dem Rennen im Gespräch mit SPORT1.

Den Sieg beim letzten Umlauf der Saison sicherte sich Tim Tramnitz vom Team US Racing, Dritter wurde sein Teamkollege Elias Seppänen.