Bitteres Drama um deutschen Stab-Meister

·Lesedauer: 1 Min.
Bitteres Drama um deutschen Stab-Meister
Bitteres Drama um deutschen Stab-Meister

Der WM-Vierte Bo Kanda Lita Bähre und der deutsche Meister Oleg Zernikel haben bei den Olympischen Spielen in Tokio das Finale im Stabhochsprung erreicht - ein bitteres Drama erlebte derweil der deutsche Hallen-Meister Torben Blech.

Blech kam nicht über 5,30 m hinaus, schied aus und war darüber sichtlich mitgenommen, eine Knieverletzung beim Einspringen schien ihn aus dem Tritt gebracht zu haben.

Pechvogel Torsten Blech muss getröstet werden

Im dritten Versuch, die 5,50 Meter zu überwinden, rutschte Blech dann noch am Stab ab und vergoss hinterher Tränen, Lita Bähre und Zernikel trösteten den Pechvogel.

Wie viel mehr Blech drauf hat, hatte er bei der DM in Dortmund im Februar bewiesen, als er mit 5,72 m gesiegt hatte.

Superstar Duplantis und andere Favoriten ohne Blöße

Der 22 Jahre alte Lita Bähre zeigte bei seiner Olympia-Premiere eine starke Vorstellung und übersprang 5,75 m im ersten Versuch.

Zernikel reichten 5,65 m, weil nach dieser Höhe nur noch 14 Springer im Wettbewerb waren. Die Jury brach danach den Wettkampf ab, das Finale am Dienstag (12.20 Uhr MESZ) wird nun mit zwei Athleten mehr als den üblichen zwölf gestartet.

Die Favoriten auf Gold gaben sich keine Blöße. Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden), London-Olympiasieger Renaud Lavillenie (Frankreich) und Rio-Olympiasieger Thiago Braz (Brasilien) übersprangen jeweils 5,75 m. Weltmeister Sam Kendricks (USA) fehlt nach einem positiven Coronatest (Das wurde aus Stabhochsprung-Superstar Sergej Bubka).

Alles zu den Olympischen Spielen 2021 bei SPORT1:

-----

Mit Sportinformationsdienst (SID)

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.