Nach Rot: Bochums Trainer "in die Schiri-Kabine"

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Nach Rot: Bochums Trainer "in die Schiri-Kabine"
Nach Rot: Bochums Trainer "in die Schiri-Kabine"

Der SC Freiburg schnuppert weiter an der Champions League! (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Die Breisgauer feierten einen souveränen 3:0-Sieg gegen den VfL Bochum und sind nun punktgleich mit dem Tabellenvierten RB Leipzig. Lukas Kübler und Doppeltorschütze Roland Sallai trafen für die Hausherren.

Bei Bochum brannten dagegen nach dem dritten Gegentor die Sicherungen durch ...

Zunächst holte sich in der 68. Minute VfL-Profi Konstantinos Stafylidis die Rote Karte nach einer üblen Grätsche gegen Sallai ab. „Die Rote Karte kann man geben“, sagte Bochums Kapitän Anthony Losilla anschließend bei Sky.

Kurz darauf flog auch VfL-Trainer Thomas Reis vom Platz (69.) - unter kuriosen Umständen.

VfL-Trainer Reis in Schiri-Kabine: „Habe niemanden beleidigt“

Denn Reis wehrte sich anschließend gegen seinen Platzverweis und betrieb Aufklärungsarbeit bei den Unparteiischen.

„Ich bin in die Schiri-Kabine, um es zu klären. Es wurde im Spielbericht bemerkt. Ich muss jetzt abwarten, was passiert“, sagte der Coach.

Reis war von Schiedsrichter Karsten Stegemann auf die Tribüne geschickt worden, nachdem er sich vermeintlich über den Platzverweis für seinen Spieler Stafylidis beschwert hatte.

„Ich habe den ‚Schweibenwischer‘ gemacht. Dazu stehe ich, aber ich habe meinen Spieler gemeint. Ich habe definitiv niemanden beleidigt, höchstens meinen Spieler“, sagte Reis: „Ich habe gleich gemerkt, dass der 4. Offizielle es auf sich bezieht. Deshalb bin ich an der Seitenlinie zu ihm hin, aber er hat sich darauf nicht mehr eingelassen.“

Freiburg startet furios

Vor 34.000 Zuschauern in Freiburg legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Zunächst vergab Maximilian Eggestein nach Vorarbeit von Nils Petersen (3.). Kurz darauf zimmerte Außenverteidiger Kübler den Ball nach einem starken Pass von Nicolas Höfler in den Torwinkel.

Auch nach dem Treffer drückten die Freiburger, die ohne Manuel Gulde, Kevin Schade und Yannik Keitel auskommen mussten, weiter kräftig aufs Gas. Das zweite Tor lag lange in der Luft - bevor Sallai dann schließlich nach Vorarbeit von Wooyeong Jeong traf. Bochum wurde in der Anfangsphase regelrecht überrannt.

Auch Mitte der ersten Hälfte nahm der VfL nur dann an der Partie teil, wenn es die Freiburger ab und an zuließen. Trotz kleinerer Verschnaufpausen schien das dritte Tor der deutlich überlegenen Breisgauer nur eine Frage der Zeit zu sein.

In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte waren die Bochumer etwas präsenter, vor allem die Zweikämpfe wurden von den Gästen entschlossener als zuvor geführt. Der SC verwaltete die Führung dennoch problemlos bis zur Pause. In der 44. Minute sorgte Jeong sogar noch einmal für Gefahr vor dem Bochumer Tor.

„Es war ein begeisternder Auftritt, eine wirklich tolle erste Hälfte, es hat alles gepasst“, sagte der Freiburger Sportvorstand Jochen Saier in der Pause bei Sky.

Mit Sport-Informations-Dienst

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