Bochum stolpert in Aue - Eintracht mit Befreiungsschlag

SPORT1
·Lesedauer: 3 Min.

Erzgebirge Aue hat es schon wieder getan!

Nachdem bereits die Aufstiegskandidaten Holstein Kiel und der Hamburger SV bei den Sachsen Punkte lassen mussten, gelang nun gegen den VfL Bochum ein 1:0-Heimsieg. Für das goldene Tor zeigte sich Gaetan Bussmann verantwortlich. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen)

Nur eine Minute zuvor verpasste Jan Hochscheidt die Auer Führung, aber seinen Weitschuss aus über 25 Metern lenkte Bochums Schlussmann Manuel Riemann gerade noch über die Latte. Aber bei der anschließenden Ecke von Hochscheidt, war auch Riemann chancenlos und Aue sorgte für die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung.

Dabei waren die Bochumer stark in die Partie gestartet. Bereits nach sechs Minuten scheiterte Gerrit Holtmann aus spitzem Winkel am Pfosten. Aber die Anfangsoffensive der Gäste verpuffte und die Hausherren kämpften sich immer besser in die Partie.

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Nach dem Tor schwappte das Momentum endgültig auf Seiten der Auer. Bochum wirkte in der Folge bemüht, aber mit zunehmender Spieldauer ratlos.

Schuster mit Kniff gegen Zulj

Auch der Kniff von Aue-Coach Dirk Schuster, Spielmacher Robert Zulj in direkte Manndeckung zu nehmen, stellte die Gäste vor unlösbare Probleme.

Mit dieser Pleite verpasste Bochum die Chance, zumindest über Nacht die Tabellenführung in der 2. Bundesliga zu übernehmen. Nun muss man befürchten, dass Kiel und der HSV den Bochumer Ausrutscher nutzen und auf drei Punkte davonziehen. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Aue hingegen, das in dieser Saison überhaupt erst zwei Heimniederlagen hinnehmen musste, festigt seine Position im Tabellenmittelfeld.

Besonderen Grund zur Freude hatte an diesem Abend Aues Schlussmann Martin Männel. Mit nun 419 Pflichtspielen für die Sachsen ist er alleiniger Rekordspieler des Klubs. Zuvor teilte er sich den Titel mit dem ehemaligen Mittelfeldspieler Holger Erler. Männel ist bereits seit 2008 im Verein.

Braunschweig gelingt Befreiungsschlag

Eintracht Braunschweig kann nach dem 2:0-Erfolg gegen Jahn Regensburg tief durchatmen. (Das Spiel im Ticker zum Nachlesen) Mit den drei Punkten verlassen die Niedersachsen zumindest über Nacht die Abstiegsränge.

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Allerdings war der Sieg ein schweres Stück Arbeit. Regensburg war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und hatte nach gut 20 Minuten bereits sechs Torschüsse auf dem Konto - Braunschweig noch keinen.

Dass die Hausherren überhaupt so lange mithalten konnten, lag einzig an der Glanzleistung von Jasmin Fejzic. Der Torhüter entschärfte einen Ball nach dem anderen und trieb die Regensburger Stürmer ein ums andere Mal zur Verzweiflung.

In der 58. Minute war es dann Jannis Nikolaou , der eine Flanke am langen Pfosten über die Linie drückte. Nach dem zweiten Tor durch Nick Proschwitz (65.) war das Spiel dann fast schon entschieden.

Regensburg versuchte nochmal alles, konnte die Hausherren aber nicht mehr wirklich gefährden.

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Damit springt Braunschweig zumindest vorübergehend auf Tabellenplatz 14, während der Jahn wieder nach hinten schauen muss.