Boll hofft auf Edel-Fan Nowitzki

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Boll hofft auf Edel-Fan Nowitzki
Boll hofft auf Edel-Fan Nowitzki

Timo Boll und Co. stellen sich für die anstehende WM in Houston (23. bis 29. November) auf eine besondere Erfahrung in der Tischtennis-Diaspora USA ein. „Die Amerikaner haben ja noch kein größeres Turnier ausgerichtet und veranstalten sonst ja nur eher Juxwettbewerbe und Preisgeldturniere. Ich bin aber gespannt und freue mich darauf“, sagte Europameister Boll beim Vorbereitungslehrgang der Herren-Nationalmannschaft in seiner Wahlheimat Düsseldorf.

Grund für Bolls hoffnungsfrohe Erwartungen an die ersten Titelkämpfe der 95-jährigen WM-Historie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist der "American way of life" auch auf den Tribünen bei Sportevents: "Die Zuschauer sind total enthusiastisch und brüllen auch während der Ballwechsel ins Spiel. Sie sind sehr locker", berichtete Boll von seinen wenigen US-Erfahrungen durch Engagements bei Privatturnieren.

Auch Bundestrainer Jörg Roßkopf, der fast 30 Jahre nach seinem WM-Triumph im Doppel mit Steffen Fetzner 2019 bei der Senioren-WM im US-Glücksspielmekka Las Vegas auch den WM-Titel der Ü45-Klasse im Doppel gewann, erwartet in Texas einen ungewohnten Lautstärkepegel in der Halle: "Das Publikum ist absolut begeisterungsfähig. Die WM wird ein großes Spektakel werden, es wird drumherum jede Menge passieren", sagte der 52-Jährige.

Boll hofft unterdessen in den USA, deren bisher populärste Verbindung zum Tischtennis der historisch "Ping-Pong-Diplomatie" genannte Annäherungsprozess mit China von 1971 ist, außerdem auf ein Wiedersehen mit der deutschen Basketball-Ikone Dirk Nowitzki. "Er hat gesagt, dass er kommen möchte", sagte der Weltranglistenzehnte über den bislang letzten Kontakt der beiden seit den Olympischen Spielen 2008 in Peking befreundeten Sport-Idole.

Nowitzki, der viele Jahre vergleichsweise unweit von Houston bei den Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Profiliga NBA Basketball-Geschichte schrieb, wäre als Edel-Fan und Talisman des deutschen Teams laut Boll sehr willkommen: "Ich weiß nicht, wie seine Pläne sind, vermutlich weiß er das zurzeit selbst noch nicht, er ist da ja eher spontan. Dirk wäre aber auf jeden Fall sicher eine schöne Unterstützung."

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