Boll vor Olympia: Jedes Match kann „allerletztes“ sein

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Boll vor Olympia: Jedes Match kann „allerletztes“ sein
Boll vor Olympia: Jedes Match kann „allerletztes“ sein

Tischtennis-Europameister Timo Boll will bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht zu weit vorausplanen und stattdessen jeden einzelnen Ballwechsel genießen.

„Ich weiß, dass es meine letzten Olympischen Spiele sein können und dass sogar jedes Match mein allerletztes sein kann“, sagte der 40-Jährige im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung: „Darauf muss man in meinem Alter gefasst sein.“

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Mit diesem Wissen, "aber immer auch mit dem erforderlichen Ehrgeiz", werde er jedes Match in Japan angehen. Bei den Sommerspielen, die am kommenden Freitag eröffnet werden, spielt Boll bereits zum sechsten Mal um olympische Erfolge. Bislang gewann er drei Medaillen (einmal Silber, zweimal Bronze) mit der Mannschaft.

Boll peilt Olympia-Medaille an

Die erste Einzelmedaille wünsche er sich "schon sehr", sagte Boll, "aber das hängt von so vielen Faktoren ab: vom Gegner, von meinem Körper, der mir immer auch einen Strich durch die Rechnung machen kann ? und davon, dass ich mich im Laufe eines Wettbewerbs dann auch erst mal in die erforderliche Form hineinspielen muss."

In den vergangenen Tagen hatte er eine Hüftverletzung auskuriert und anschließend grünes Licht für den Start in Tokio gegeben. Die Beschwerden hatte Boll, der bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro Fahnenträger des deutschen Teams war, in der vergangenen Woche bei einem internen Testturnier erlitten.

Mit Blick auf eine mögliche siebte Olympia-Teilnahme 2024 in Paris lässt Boll sich zumindest eine Hintertür offen. „Das nehme ich, wie es kommt“, sagte er: „Im Moment bin ich vom Leistungsvermögen her noch so gut, dass ich schon noch einen Anspruch auf einen Startplatz bei Olympia habe. Aber ich würde niemals nur als Timo Boll teilnehmen wollen, der sich einen Namen gemacht hat.“

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