Boll: "Traue mir bei WM etwas zu"

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Boll: "Traue mir bei WM etwas zu"
Boll: "Traue mir bei WM etwas zu"

Der deutsche Tischtennis-Star Timo Boll strebt bei der Einzel-WM in Houston/Texas seine insgesamt achte Medaille bei den Titelkämpfen an. "Mein Körper funktioniert momentan gut, und wenn es so bleibt, traue ich mir bei der WM etwas zu", sagte der 40 Jahre alte Weltranglistenzehnte auf der WM-Pressekonferenz des deutschen Teams in Düsseldorf.

Boll (Düsseldorf) tritt beim ersten Turnier in der 95-jährigen WM-Historie auf dem amerikanischen Kontinent (23. bis 29. November) im Einzel und zudem im Doppel mit Europe-Top-16-Sieger Patrick Franziska (Saarbrücken) an. Neben fünf WM-Medaillen mit der Mannschaft hat der Rekord-Europameister 2005 Silber im Doppel (mit Christian Süß) sowie zuletzt vor zehn Jahren Bronze im Einzel gewonnen.

2019 in Budapest war Bolls Siegeszug im Doppel mit Franziska von einem fiebrigen Infekt gestoppt worden. In Houston hofft er nun auf mehr Fortune. "Wenn man sich am Limit bewegt, spielt die Gefahr immer mit, dass man körperlich einsackt und anfälliger ist, deswegen habe ich versucht, an meiner Kondition zu arbeiten", sagte er.

Im Einzel, meinte der Linkshänder im Deutschen Tischtennis-Zentrum weiter, sei ungeachtet seiner grundsätzlichen Zuversicht "alles von einer Medaille bis zur Erstrunden-Niederlage möglich, weil das Niveau inzwischen so eng ist, dass man sich keine Schwächen erlauben darf".

Boll und Franziska bilden nach dem Ausfall des Olympia-Dritten Dimitrij Ovtcharov (Hameln/Orenburg) wegen einer Knöcheloperation das Topduo im deutschen Team. Dennoch peilt Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf "den maximalen Erfolg" an: "Wir sind die zweitbeste Nation der Welt hinter China. Wir müssen uns hohe Ziele setzen."

Als größte Medaillenhoffnungen im WM-Tross des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) gelten Boll im Einzel sowie im Doppel mit Franziska sowie das Mixed mit den WM-Dritten Franziska/Petrissa Solja (Langstadt). Außenseiterchancen kann sich zudem Bolls Vereinskollege Dang Qiu im Doppel mit Benedikt Duda (Bergneustadt) sowie als Europameister im Gemischten Doppel mit Europe-Top-16-Siegerin Nina Mittelham (Berlin) ausrechnen. Im Einzelturnier der Damen wäre ein Platz im Achtelfinale bereits ein Erfolg.

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