Der "Bomber" des Tages: Robert Lewandowski (Bayern München)

Der "Bomber" des Tages: Robert Lewandowski (Bayern München)
Der "Bomber" des Tages: Robert Lewandowski (Bayern München)

Er trifft und trifft und trifft. Und mittlerweile ist es ja schon so: Wenn Robert Lewandowski kein Tor erzielt hat oder zwei, kann Bayern München gar nicht gespielt haben. Am Samstagabend gelangen dem Polen beim 4:0 (1:0) gegen Borussia Dortmund das 1:0 (17.) sowie das 3:0 (76.), es waren dies: seine Saisontore 22 und 23 im 18. Pflichtspiel. Oder, anders gerechnet: seine Saisontore 15 und 16 im elften Bundesligaspiel.
"Das geht nicht besser", sagte Karl-Heinz Rummenigge danach über Lewandowski, und auch der Klubchef muss nun den größten aller deutschen Torjäger und vielleicht sogar weltweit in die Diskussion einbringen. "Ich habe ja gedacht, dieser Rekord von Gerd Müller ist für die Ewigkeit", sagte Rummenigge, "aber ich glaube, er", Lewandowski, "ist jetzt der Erste, der wirklich in die Grenzbereiche reinkommt".
Im Klassiker hat der Torjäger vom Dienst gleich zwei Grenzen verschoben: Als erster Spieler hat er nun an den ersten elf Spieltagen mindestens ein Tor erzielt. Und mit insgesamt 16 Treffern an diesen ersten elf Spieltagen ist er nun der alleinige Rekordhalter - vor "Bomber" Müller, dem in der Saison 1968/69, also vor 51 (!) Jahren, 15 Treffer in diesen ersten elf Spielen gelungen waren.
Müller konnte seinen sagenhaften Schnitt damals übrigens nicht halten - er beendete die Saison mit 30 Toren. Seinen Rekord mit 40 Toren in einer Saison stellte er 1971/72 auf. Auch diese Bestmarke könnte Lewandowski vielleicht verbessern: Sollte der Pole im derzeitigen Tempo weitermachen, stünde er am Saisonende bei 49 Treffern.
Seine notwendige Leisten-OP will Lewandowski übrigens erst kurz vor der Winterpause vornehmen lassen. Damit auch ja keine Rekorde gefährdet werden.




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