Bonn in der Krise: Baskets verlieren auch zum Jahresabschluss

Bonn in der Krise: Baskets verlieren auch zum Jahresabschluss
Bonn in der Krise: Baskets verlieren auch zum Jahresabschluss

Die Telekom Baskets Bonn haben ihren Sturzflug in der Basketball-Bundesliga fortgesetzt und gehen als Abstiegskandidat ins neue Jahr. Im letzten Spiel vor Silvester unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Päch am Sonntag bei s.Oliver Würzburg mit 93:100 (46:61), es war die zehnte Niederlage im zwölften Saisonspiel für den einstigen Topklub.
Bonn beendet das Jahr damit als Vorletzter, den in dieser Saison einzigen Abstiegsplatz 17 belegt dahinter der MBC Weißenfels. Das Team aus Sachsen-Anhalt hat wie Bonn zwei Siege auf dem Konto, allerdings ein Spiel mehr absolviert. Aufsteiger Hamburg Towers, am zweiten Weihnachtstag siegreich in Bonn, bleibt nach dem 72:79 (36:42) gegen Rasta Vechta am Sonntag unmittelbar vor den Baskets auf Rang 15.
Vor 3140 Zuschauern beim Play-off-Aspiranten Würzburg wurde Bonn das schwache erste Viertel zum Verhängnis. Mit 17:31 gab der Gast den Durchgang ab, danach präsentierte sich Bonn auf Augenhöhe. 
Cameron Wells (23 Punkte) war Würzburgs bester Werfer, Branden Frazier (25) für die Baskets am erfolgreichsten. Bonns Neuzugang Alec Brown wird erst am Montag in Bonn erwartet, der US-Center stand noch nicht zur Verfügung.
Päch, zuvor Co-Trainer bei Alba Berlin, war im Sommer als Hoffnungsträger nach Bonn gekommen und sollte einen Umbruch mitgestalten: Der fünfmalige Vizemeister will mittelfristig wieder an frühere Leistungen anknüpfen. In der zweiten Saisonhälfte steht nun zunächst Abstiegskampf an.




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