Gnabry: "Wir müssen über die Fehler reden"

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Bayer Leverkusen und Union Berlin haben am Mittwochabend das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Werkself setzte sich gegen Zweitligist VfB Stuttgart mit 2:1 durch. Union mühte sich zu einem 1:0 beim SC Verl. (Alle Ergebnisse im DFB-Pokal)


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Der FC Bayern zog gegen die TSG Hoffenheim mit einem 4:3-Sieg in die Runde der letzten Acht ein, musste jedoch bis zur letzten Sekunde zittern. Der 1. FC Saarbrücken warf zum Abschluss den Karlsruher SC nach Elfmeterschießen raus.

SPORT1 fasst Stimmen von Sky, ARD und aus der Mixed Zone zu den vier Mittwochsspielen zusammen.

Hansi Flick (Trainer FC Bayern): "Wir hatten die Chance zum 5:1, in der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr so intensiv nach vorne gepresst. Ab der 55. Minute haben wir etwas nachgelassen, dann haben wir nicht die Intensitäöt gehabt, die wir brauchen. Die Art und Weise, wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, darüber müssen wir sprechen. Im Pokal ist es wichtig, dass man weiterkommt, das haben wir geschafft."


...zur Unterstützung aus der Mannschaft: "Man muss die Mannschaft im Griff haben. Wir haben eine gute Qualität im Kader. Wir haben bei der Philosophie etwas verändert. Hoch pressen, mutig nach vorne verteidigen. Dann ist man nicht mehr weit weg vom Tor. Im letzten Drittel haben wir eine gute Qualität. Ich habe ein gutes Trainerteam. Als Team ist es einfach schön Erfolg zu haben."

...zu Thomas Müller: "Ich kenne Thomas sehr lange. Er ist für uns Trainer sehr wichtig. 

...und dessen EM-Chancen: "Das muss Jogi entscheiden. Sie werden ihn beobachten und dann überlegen ob sie ihn mitnehmen. Aber da ist noch Zeit genug."


Gnabry und Alaba selbstkritisch

Serge Gnabry (FC Bayern): "Offensiv macht es sehr viel Spaß. Wir schießen drei, vier Tore pro Spiel. In der zweiten Halbzeit hatten wir viele einfache Ballverluste. Das müssen wir in den Griff kriegen, wenn wir in Führung liegen, das Spiel zu Ende zu bringen. Wir hatten das Spiel gut im Griff und haben sie dann nochmal ins Spiel kommen lassen. Wir müssen über die Fehler reden. Wir wissen, dass wir es anders zu Ende spielen hätten müssen."

David Alaba (FC Bayern): "Wir haben gegen Ende aufgehört, unser Spiel auf den Platz zu bringen. Wenn wir das machen, hat Hoffenheim die Qualität, um das Spiel wieder spannend zu machen."

Alfred Schreuder (Trainer TSG Hoffenheim): "In der ersten Halbzeit war Bayern sehr stark. In der zweiten Halbzeit haben wir unser Gesicht gezeigt. Wir haben zu leicht die Gegentore bekommen. Es ist ein Prozess. Ich bin zufrieden mit der Leistung aber nicht mit dem Ergebnis. Wenn wir den Ball bekommen, müssen wir mutiger sein."

Zuber: "Sehr bitter für uns"

Sebastian Rudy (TSG Hoffenheim): "In der zweiten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel gemacht und das richtige Gesicht gezeigt. Wir haben uns ein bisschen mehr erhofft. Dann haben wir in fünf Minuten zwei Tore kassiert, das hat uns das Genick gebrochen. Wir hätten früher den Anschluss machen können und dann hätten wir eine Chance gehabt."

Steven Zuber (TSG Hoffenheim): "Wir haben uns tapfer geschlagen. In der ersten Halbzeit waren wir klar die schlechtere Mannschaft. Aber wenn man danach besser spielt, ist es sehr bitter für uns."

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Bosz äußert Kritik trotz Sieg

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Was sagt ein Trainer, der im Pokal gewinnt? Das Wichtigste ist, dass wir weiter sind. Wenn ich das Spiel sehe, kann ich nicht zufrieden sein. In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, das lag aber auch an Stuttgart. In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt, absolut nicht gut, aber besser. Aber das war viel zu wenig."

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): "Wir haben ein gutes Pokalspiel gesehen. Ein Spiel, das auch in beide Richtungen laufen könnte. Ich bin stolz auf die Jungs. Am Ende spricht viel für die Moral der Mannschaft, dass wir nach dem 0:2 noch den Anschluss machen und noch die Chance am Ende haben."


Guerino Capretti (Trainer SC Verl): "Ich kann nicht viel Schlechtes über meine Mannschaft sagen. In brenzligen Situationen haben wir Mut gezeigt und oft gut raus gespielt. Wenn man gegen einen Bundesligisten weiterkommen möchte, braucht man ein bisschen Glück. Das hat uns heute gefehlt. Wir können den Pokal erhobenen Hauptes verlassen. Meinen 38. Geburtstag werde ich auf jeden Fall nicht vergessen."

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Es war ein wichtiges Spiel für uns. Siege tun gut, die geben dir Selbstvertrauen. Aufgrund der 90 Minuten und der klareren Chancen auf unserer Seite ist der Sieg verdient. Meine Mannschaft fand heute die richtige Einstellung, der Platz war sehr schwer zu bespielen. Ich freue mich unheimlich, dass wir uns für das Viertelfinale qualifiziert haben."


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Lukas Kwasniok (Trainer 1. FC Saarbrücken): "Das wird man hier so schnell nicht vergessen. Das war heute ein typischer Fight, am Ende hatten wir auch Glück. Ich möchte mich bei meinem Vorgänger bedanken, ohne ihn wären wir nicht hier."

Christian Eichner (Trainer Karlsruher SC): "Das Spiel war ein Auf und Ab mit einer hohen Intensität. Ich wollte höher attackieren und den Gegner dadurch überraschen. Wir waren im gegnerischen Sechzehner zu inkonsequent."

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