Box-Star postet Horror-Bild

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Box-Star postet Horror-Bild
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Was für ein Schockbild!

Den Vereinigungskampf gegen Errol Spence im Weltergewicht hat Yordenis Ugas nach Kampfabbruch verloren. Damit darf Spence nun die Titel von WBC, IBF und WBA sein Eigen nennen.

Größere Sorgen als der verlorene Kampf dürfte Ugas aber sein rechtes Auge bereitet haben. Auf einem Bild, das der 35-Jährige nach dem Kampf aus dem Krankenhaus postete, war sein Auge komplett zugeschwollen. Zudem soll es noch 40 Stunden nach dem Kampf geblutet haben. „Es sah aus wie Tränen aus Blut“, schrieb er in seinem Post.

Allerdings konnte er auch schon erste Entwarnung geben. Mittlerweile sei das Auge wieder offen. „In den nächsten Tagen, wenn die Schwellung und der Bluterguss auf Null zurückgegangen sind, werden wir wieder zum Arzt gehen.“

Kampfabbruch in Runde zehn

Der Kampf, der bereits am vergangenen Sonntag stattfand, wurde in der zehnten Runde vom Ringrichter abgebrochen. Zuvor hatte dieser den Ringarzt zum zweiten Mal gebeten, Ugas rechtes Auge zu untersuchen. Danach entschloss er sich zum Abbruch, der Spence den Sieg brachte.

Ugas selbst war enttäuscht ob dieser Entscheidung. " Ich bin nur traurig über das, was heute Abend passiert ist. Der Ringrichter hat den Kampf abgebrochen, aber ich wollte bis zum Ende weitermachen.“

Zumal sich der Kubaner durchaus Chancen auf den Sieg ausrechnen durfte. In der sechsten Runde brachte er seinen Kontrahenten in arge Bedrängnis, schlug ihm sogar den Zahnschutz aus dem Mund.

Ringrichter steht in der Kritik

Wegen dieser Szene stand auch Ringrichter Laurence Cole in der Kritik. Dieser hatte den Kampf nicht sofort unterbrochen, weswegen Spence, der mit einer Unterbrechung gerechnet hatte, ohne Deckung einen Schlag einstecken musste. Dieser fiel in die Seile zurück, konnte den Kampf aber ohne Mundstück zunächst fortsetzen.

Cole rechtfertigte seine Entscheidung damit, dass er Ugas nicht den Vorteil seines Wirkungstreffers nehmen wollte. „Wenn dieser Schlag ihn verletzt hätte, wäre es unfair gewesen, Ugas diesen Schlag wegzunehmen.“

Zudem äußerte er sich eindeutig in Richtung seiner Kritiker. „Die Menschen kennen die Regeln nicht. Sie denken, sie kennen die Regeln, aber sie kennen sie nicht.“

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