Boxen: Europäische Olympia-Qualifikation nicht in London

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Das europäische Qualifikationsturnier der Boxer für die Olympischen Spiele in Tokio findet wegen der angespannten Coronalage auf der britischen Insel nicht wie geplant in London statt. Dies teilte die Boxing Task Force (BTF) des Internationalen Olympischen Komitee (IOC) mit. Vorgesehen war das Event vom 22. bis 26. April in der Copper Box der britischen Metropole, die BTF sucht nun nach einem anderen Ausrichter. Mit weiteren Informationen ist diesbezüglich am 17. Februar zu rechnen.

"Diese Entscheidung wurde unter dem Eindruck der aktuellen Situation und der eingeschränkten Reisebedingungen von und nach Großbritannien getroffen. Sie wurde in Absprache mit den europäischen Verbänden und den Nationalen Olympischen Komitees (NOK) getroffen", hieß es in der Mitteilung der Task Force. Großbritannien hat derzeit vor allem aufgrund einer gefährlichen Mutation des Coronavirus mit deutlich erhöhten Infektionszahlen zu kämpfen.

Das Turnier ist die Fortsetzung der Qualifikation, die im vergangenen Jahr in London nach sechs Coronafällen vorzeitig abgebrochen worden war. Im März 2020 hatten sich drei Athleten und drei Trainer aus der Türkei und Kroatien infiziert. Die Veranstaltung in der Copper Box stand massiv in der Kritik, da die Ansteckungsrate auch in London längst in die Höhe geschnellt war. Die Task Force hatte aber zunächst auf der Durchführung bestanden.